Nach dem Freudentaumel übertrieb es Loris Baz (BMW)
Im ersten Superbike-Hauptrennen in Assen hatte Loris Baz für das beste WM-Ergebnis des deutschen Teams Bonovo action BMW gesorgt. Am Sonntag legte der Franzose nach – dann ging er zu weit.
Nachdem Loris Baz am Samstag mit Platz 6 und dem Sieg in der Wertung der Privatfahrer
Im Superpole-Rennen am Vormittag kam Baz am Start schlecht weg und fiel bis auf Platz 15 zurück. Doch schon in der zweiten Runde war er wieder in den Top-10 und nach sieben Runden sogar auf Platz 9. In den letzten beiden Runden machte der BMW-Pilot weitere Positionen gut und kam erneut als Sechster ins Ziel.
"Wir haben im Warm-up etwas probiert, das Superpole-Rennen war gut", erzählte Baz. "Obwohl ich einen fürchterlichen Start hatte, konnte ich bis auf Platz 6 zurückkommen. Es war ein aggressives Rennen. Damit konnte ich dann im zweiten Hauptrennen auch von Platz 6 losfahren, hatte aber wieder einen schwierigen Start. Wir haben im Moment einige Sorgen mit dem Losfahren. Dann ist mir eingangs der ersten Kurve das Hinterrad weggerutscht und ich berührte Nozane. Er stürzte und ich fuhr geradeaus. Es tut mir leid für ihn. Damit war ich Letzter und habe hart gepusht, um wieder nach vorne zu kommen. Aber mir ist das Vorderrad in einer schnellen Kurve weggerutscht, das war’s."
Kohta Nozane (GRT Yamaha) hat sich bei seinem Sturz den fünften Mittelfußknochen rechts gebrochen.
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