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Superbike-WM 2026 in Aragón: Zweiter Lauf am Sonntag nur live als Stream
Als Achter beim Saisonauftakt der Superbike-WM 2022 in Aragón beeindruckte Ilya Mikhalchik im ersten Lauf als bester BMW-Pilot. In Misano reichte es für den van der Mark-Ersatz nur knapp für Punkte.
In Aragón sorgte Ilya Mikhalchik als Ersatz für den verletzten Michael van der Mark für Ratlosigkeit bei den übrigen BMW-Piloten. Denn der Ukrainer, der hauptberuflich die spanische Superbike-Serie (ESBK) und die Endurance-WM bestreitet, fuhr im ersten Lauf aus dem Stand auf Platz 8, während Eugene Laverty (Bonovo) als Zehnter das beste Ergebnis der Stammfahrer sorgte. Scott Redding kam gar nur als 15. ins Ziel.
Dieses herausragende Ergebnis täuschte darüber hinweg, dass der dreifache IDM-Champion im Superpole-Race stürzte und im zweiten Lauf als 15. schlechtester BMW-Pilot war – von Wildcard-Pilot Gabriele Ruiu einmal abgesehen.
Offenbar landete Mikhalchik einen frühen Volltreffer bei der Abstimmung seiner BMW, den die Stammpiloten erst nach dem ersten Rennen vollziehen konnten und ihn damit überholten.
In Misano, erneut als Ersatz für den Niederländer, erreichte Mikhalchik in der Superpole Startplatz 23 und in den Rennen die Positionen 18, 15 und 15.
"Es war ein ziemlich schwieriges Wochenende für mich", gab der 25-Jährige aus Kiew zu. "Wir haben versucht herauszufinden, was wir tun müssen, um das Motorrad zu verbessern und haben daran gearbeitet. Natürlich bin ich mit meinen Positionen nicht zufrieden, denn im Vergleich zu Aragón liege ich jetzt sieben Plätze weiter hinten. Wenn wir aber unsere Fortschritte zwischen dem ersten Training bis zum zweiten Rennen gemacht haben, war jede Ausfahrt, jede Runde eine Verbesserung für das Bike und für mich selbst."
Was man Mikhalchik zu Gute halten muss: In der Endurance-WM und in der ESBK fährt er nicht nur eine M1000RR in einer anderen Konfiguration, sondern außerdem mit Dunlop-Reifen.
"Nach rund 1000 Runden auf Dunlop-Reifen und dem Endurance-Bike brauchte Ilya einfach eine Weile, um sich anzupassen", zeigte Motorsport-Direktor Marc Bongers Verständnis. "Was er dann im zweiten Hauptrennen zeigte, war sehr erfreulich."
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