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Jonathan Rea (Kawasaki) kämpferisch: «Nicht vorbei»
Trotz eines großen Rückstands auf WM-Leader Álvaro Bautista (Ducati) steckt Kawasaki-Star Jonathan Rea nicht auf. Der Rekordweltmeister wird so lange kämpfen, bis die Superbike-WM 2022 entschieden ist.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Seit Lauf 2 in Estoril stand Jonathan Rea nicht mehr als Sieger auf dem Podium, das sind 18 Rennen in Serie. Während ab dem vierten Saisonmeeting in Misano Álvaro Bautista (Ducati) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha) die Siege unter sich ausmachten, vergrößerte sich der Rückstand des Kawasaki-Piloten zunehmend, zu Beginn der letzten drei Meetings der Superbike-WM 2022 in Überseerennen hat er gewaltige 82 Punkte Rückstand auf den WM-Leader.
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Rea hätte nicht 117 Siege und sechs Weltmeisterschaften gewonnen, wenn er den Kampf frühzeitig aufgegeben hätte – zum Beispiel in der Superbike-WM 2019 im Duell gegen Bautista, als er die Meisterschaft bei Saisonmitte drehte und am Ende mit großem Vorsprung gewann. Gleichzeitig ist dem Nordiren bewusst, dass das in diesem Jahr nur noch schwer zu wiederholen sein wird. "Man ist nie aus der Meisterschaft raus, bis sie nicht vorbei ist. Allerdings liege ich jetzt so weit zurück, dass ich nur daran denke, unsere Chancen zu maximieren und zu versuchen, konkurrenzfähig zu sein. Ich möchte auf dem Podium stehen, aber ich möchte auch um Rennsiege kämpfen", sagte der 36-Jährige gegenüber WorldSBK. "Niemand kriegt einen Sieg in der Superbike-WM geschenkt, man muss es sich wirklich verdienen und dafür arbeiten. Genau das werden wir tun. Wir werden die Ärmel hochkrempeln und versuchen, ein Motorrad zusammenzustellen, mit dem wir mithalten können." Das gelang aber zuletzt immer seltener. Selbst auf der Fahrerstrecke in Portimão, wo Rea mit 13 Siegen Rekordhalter ist, hatte er in diesem Jahr keine echte Chance auf das oberste Podest.
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"In Portimão hatten wir uns Siege vorgenommen", gab Rea zu. "Wir dürfen aber nicht zu hart mit uns ins Gericht gehen. Ich habe schon den Eindruck, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben – aber eben nicht genug. Álvaro und Toprak sind im Moment unglaublich stark, zusammen mit ihren Teams. Es liegt an uns, diesen Rückstand aufzuholen und sie herauszufordern."
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