Bradley Ray (Yamaha): Fortschritt nach Motorschaden
Beim zweitägigen Aragon-Test kam Bradley Ray kaum zum Fahren. Der Yamaha-Pilot nahm die technischen Probleme seinem Team Motoxracing nicht krumm und holte aus einem halben Tag das Maximum heraus.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Als aktueller Champion der Britischen Superbike Serie ist Bradley Ray stark einzuschätzen. Der 25-Jährige repräsentiert die junge Generation schneller Briten im Superbike-Paddock, seine Landsleute Scott Redding (BMW), Alex Lowes und Jonathan Rea (Kawasaki) sowie Tom Sykes (Puccetti Kawasaki) sind zwischen 30 und 37 Jahre alt.
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Aber Ray absolviert in seiner ersten vollen Saison in der Weltmeisterschaft mit dem Yamaha-Team Motoxracing nur die Europarennen. Beim Portimão-Test im Januar fuhr er die R1 erstmals im WM-Trimm, der Aragon-Test am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche war sein zweiter Termin. Doch auf der Outlap am ersten Tag rollte der Engländer mit einem Motorschaden aus, erst am Donnerstagnachmittag war das Motorrad wieder flott. Der Yamaha-Pilot spulte an diesem halben Tag ordentliche 43 Runden ab und fuhr angesichts der Umstände in 1:51,716 min eine respektable Rundenzeit.
"Insgesamt war der Test positiv, da wir die Zeit, die wir gestern durch ein technisches Problem verloren haben, wieder aufholen konnten", zeigte sich Ray versöhnlich. "Ich bin wirklich zufrieden mit dem Fortschritt, der uns gelungen ist. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, was die Verbesserung der Abstimmung und mein Gefühl für die R1 angeht. Ich möchte dem gesamten Team für seine harte Arbeit hier in Aragon danken. Jetzt geht es für zwei weitere Testtage nach Barcelona, die für die Vorbereitung auf das Rennen in Assen essenziell sein werden."
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Zur Info: Motoxracing ist keine Schraubertruppe. Das Team um Sandro Carusi ist in den Supersport-Serien etabliert und stieg erst im vergangenen Jahr in die Superbike-WM auf.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Trotz eines Rückschlags hat das Team noch ausgezeichnet mit Bradley gearbeitet", sagte der Teamchef. "Er hat nicht nur sein Gefühl für das Motorrad verbessert, sondern auch gezeigt, dass er sich schnell an die Elektronik anpassen kann, wie seine ermutigenden Rundenzeiten beweisen."
Zeiten Superbike-Test Aragon, Donnerstag: 1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:49,482 min 2. Xavi Vierge (E), Honda, 1:49,565 3. Iker Lecuona (E), Honda: 1:49,584 4. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:49,585 5. Bradley Ray (GB), Yamaha, 1:51,716 6. Florian Marino (F), Kawasaki, 1:52,106 7. Isaac Vinales (E), Kawasaki, 1:52,161
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Zeiten Superbike-Test Aragon, Mittwoch: 1. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:49,903 min 2. Alex Lowes (GB), Kawasaki, 1:50,090 3. Iker Lecuona (E), Honda: 1:50,250 4. Xavi Vierge (E), Honda, 1:50,537 5. Isaac Vinales (E), Kawasaki, 1:53,399 6. Bradley Ray (GB), Yamaha, nicht gefahren
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