Axel Bassani zu Kawasaki – Rea war nicht eingeweiht
Der Wechsel von Jonathan Rea zu Yamaha für die Superbike-WM 2024 war ein Paukenschlag. Bei der Verpflichtung seines Nachfolgers wurde der Rekordweltmeister im Dunkeln gelassen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mit Toprak Razgatlioglu und Jonathan Rea wechseln gleich zwei der drei derzeit besten Superbike-Piloten für die nächste Saison die Fronten. Noch überraschender als der Abgang von Razgatlioglu bei Yamaha war der von Rea bei Kawasaki – seit 2015 war die Vertragsverlängerung Formsache, sechs WM-Titel und 104 Siege wurden gemeinsam eingefahren und die Beziehung des Nordiren zum Team galt als unerschütterlich.
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Doch 2023 erreichte Rea bisher nur zwei Siege und liegt als WM-Dritter 216 Punkte (!) hinter Leader Álvaro Bautista (Ducati) und 156 Punkte hinter Razgatlioglu auf dem zweiten Rang. Als klar wurde, dass Kawasaki für 2024 keine neue ZX-10RR bringen würde, nahm der Nordire Reißaus. Als Nachfolger entschied sich Kawasaki gegen einen etablierten Siegfahrer, sondern setzt mit Axel Bassani auf die Jugend. Der 24-Jährige ist der beste Privatier und belegt ein Meeting vor Saisonende den fünften Rang. Am 29. September wurde der Bassani-Deal offiziell.
"Ich habe es nur eine Stunde vorher erfahren, als mir der Teamchef eine Nachricht schickte", sagte Rea bei WorldSBK. "In einem Werksteam zu fahren, ist eine schöne Gelegenheit für ihn. Ich habe ihn im Fahrerlager gesehen und ihm gesagt: ‹Du wirst eine super Truppe bekommen! Es ist ein wirklich großartiges Team und hervorragende Leute.› Er steht vor einer großen Aufgabe, ganz sicher. Er muss hart arbeiten, und ich wünsche ihm viel Glück."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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