Loris Baz: Karriere-Neustart begann im Krankenhaus
Dass er für die Superbike-WM 2024 bei BMW durch den Rost fiel, war für Loris Baz schwer zu verkraften. Der Franzose ist für die kommende Saison noch ohne Beschäftigung.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Als BMW im Mai 2023 die Verpflichtung von Toprak Razgatlioglu bekannt gab, musste Loris Baz bereits befürchten, dass er für die Superbike-WM 2024 aussortiert wird. Denn die Ergebnisse des Franzosen waren bescheiden, außerdem fabrizierte er viele und teure Stürze.
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Keine Schuld hatte der 30-Jährige jedoch an der langwierigen Verletzung an seinem rechten Bein, die er sich bei dem Rammstoß durch Alex Lowes (Kawasaki) im Superpole-Race in Mandalika zugezogen hatte. Über weite Teile der Saison wurde er davon eingeschränkt. Und so kam es auch. Seinen Platz im Bonovo-Team verlor Baz an Scott Redding, der im ROKiT-Team sein Motorrad wiederum an Razgatlioglu weitergab. Baz steht aktuell vor dem Nichts. "Die Situation war ziemlich schwer zu verkraften", gab der zweifache Superbike-Sieger zu. "Ich habe für nächstes Jahr noch nichts Offizielles, aber wir arbeiten mit meinem Manager, meiner Familie und meinen Partnern daran, nächstes Jahr ein gutes Projekt zu haben, damit ich Spaß haben und Gas geben kann."
Baz wird mit der Endurance-WM in Verbindung gebracht, allerdings besteht die Saison 2024 nur aus vier Events. Damit der Neustart – in welcher Serie auch immer – gelingt, begab sich der schlaksige Franzose vor einer Woche ins Krankenhaus. "Ich nehme mir jetzt die Zeit, um mein rechtes Bein endlich wieder zu 100 Prozent fit zu bekommen", sagte Baz. "In der Operation am 30. November wurde das Material aus meinem Knöchel entfernt, damit ich diese Verletzung, die mein Jahr ruiniert hat, endlich hinter mir lassen kann."
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Baz hat in seiner Karriere 209 Rennen in der Superbike-WM bestritten, seine beide Siege stammen aus Silverstone 2012 und 2013 im Kawasaki-Werksteam sowie 20 Podestplätze. Seine beste WM-Platzierung war Fünfter 2014, ebenfalls mit Kawasaki.
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