Sam Lowes (Ducati) setzt sich hohe Ziele für SBK 2024

Von Kay Hettich
Sam Lowes in Jerez

Sam Lowes in Jerez

Für Sam Lowes beginnt mit dem Wechsel in die Superbike-WM 2024 ein neuer Karriereabschnitt. Der Marc VDS-Pilot erzählt mehr von seinem ersten Test mit der Ducati V4R in Jerez.

Durch das späte Saisonende der Moto2 musste Sam Lowes lange auf seinen ersten Test mit der Ducati V4R warten, mit der er die Superbike-WM 2024 bestreiten wird. Weil sein Team Marc VDS eine neue Struktur für die seriennahe Weltmeisterschaft auf die Beine stellt und das Motorrad bislang nicht fertig war, half das Ducati-Testteam beim Debüt des Engländers am Montag und Dienstag mit Personal und Material aus.

Doch aus den zwei Testtagen wurde nur einer, denn über dem Süden Spaniens hängt derzeit eine Schlechtwetterfront, die viel Regen mitbringt. «Wir sind am Dienstag in Jerez nur 65 Runden gefahren und am Montag gar nicht», bestätigte der 33-Jährige. «Ich begann mit Regenreifen und fuhr damit etwa 30 oder 35 Runden, dann wechselte ich auf den Slicks. Die Bedingungen waren nicht großartig – vor allem in den Kurven 2, 9 und 13 war es ziemlich nass. Die anderen Teile der Strecke waren aber trocken und ich konnte die ersten Eindrücke sammeln.»

Klar ist, dass Lowes viel lernen und seinen Fahrstil anpassen muss – aber in einer anderen Weise, als er es vermutet hatte. «Es gibt einige Dinge, die ich mit meinem Fahrstil im Vergleich zur Moto2 anpassen muss, allerdings offenbar nicht die Bereiche, die ich eigentlich dachte. Dort, wo ich dachte, dass ich daran arbeiten muss, war ich schon recht gut», war der Ducati-Pilot erstaunt. «Es gibt viele Dinge, über die man nachdenken und an denen man arbeiten muss. Natürlich benötigt man dafür Zeit und Runden – 30 Runden im Trockenen bei durchwachsenen Bedingungen sind nicht so viel. Ich muss daran arbeiten, die Reifen und die Elektronik besser zu verstehen und meinen Fahrstil an das Superbike anzupassen.»

Der Zwillingsbruder von Kawasaki-Werkspilot Alex Lowes, der beim Test dabei war, stellte aber auch positive Dinge fest. «Meine Stärken waren, dass ich in einigen Kurven und in einigen Bereichen des Motorrads gut war - sehr gut sogar – und auf dem Level, den man haben muss», meinte der Familienvater. «Wir haben noch viel Arbeit vor uns, aber ich bin sehr positiv gestimmt. Wir können auf unsere erste Saison blicken und uns hohe Ziele setzen.»

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