Most: Künstliche Intelligenz als Streckenposten

Von Kay Hettich
Most investiert für die Sicherheit der Superbike-Piloten

Most investiert für die Sicherheit der Superbike-Piloten

Seit 2021 ist das Autodrom Most in Tschechien im Kalender der Superbike-WM. In diesem Jahr werden die Rennen mit künstlicher Intelligenz überwacht.

Es war eine Überraschung, als die Dorna als Promoter der Superbike-WM die Rennstrecke in Most in den Kalender aufnahm und gleich mit einem Fünfjahresvertrag ausstattete. Dies gab den Tschechen aber Planungssicherheit für erforderliche Investitionen. Seit dem Debüt wurden zahlreiche einige Verbesserungen vorgenommen: Die Strecke bekam einen neuen Asphalt, die Randsteine wurden überarbeitet, Sturzräume verbessert und die Markierung der Bremspunkte hinter den Leitplanken und oberhalb der Strecke platziert.

Stillstand gibt es in Most nicht. Für die Überwachung der Rennstrecke wurde ein neues Kamerasystem installiert, das mit künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet ist. Diese soll der Rennleitung im sanierten Tower helfen, schneller auf ungewöhnliche Ereignisse wie Unfälle oder Feuer reagieren zu können.

«Am Startturm verlaufen jetzt weitere Änderungen, in denen wir unsere Erfahrungen der letzten Jahre einfließen lassen. Die wohl interessanteste Änderung wird das Testen der künstlichen Intelligenz im Kamerasystem sein, das uns helfen wird, bei Unfällen effektiver zu sein», Sportdirektor Jindřich Hrneček. «Es kommt auch noch zu einer Erweiterung, an der wir mit einer lokalen Firma zusammenarbeiten. Wir bemühen uns, unsere Rennstrecke jedes Jahr nach den neuesten Regeln und Sicherheitsempfehlungen zu verbessern.»

An der Sicherheit von Most gab es im ersten Jahr viel Kritik, seitdem wurde tatsächlich viel verbessert. «Die einzige wirklich gefährliche Kurve ist Nummer 13, der Rest ist nicht so schlecht», sagte BMW-Werksfahrer Scott Redding SPEEDWEEK.com.

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