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Nach der Superpole in Cremona musste man allen drei Kawasaki-Piloten starke Ergebnisse im ersten Superbike-Lauf zutrauen. Doch Alex Lowes und Tito Rabat stürzten, dafür fuhr Axel Bassani sein erstes Top-5-Finish ein.
Kawasaki hat im ersten Superbike-Lauf auf dem Cremona Circuit eine Chance vertan. Denn mit Alex Lowes (3.) und Kunden-Pilot Tito Rabat (10.) starteten zwei Piloten in den Top-10 in den ersten Lauf und als Zwölfter war auch Axel Bassani nicht weit davon entfernt.
Doch der Spanier stürzte bereits in der ersten Runde und der Engländer rutschte auf Podiumskurs liegend in der elften Runde aus. Fortan lag es am 25-jährigen Italiener, für Kawasaki die Kohlen aus dem Feuer zu holen – und das tat er auch.
Als das Rennen nach 16 Runden abgebrochen wurde, hatte sich Bassani bis auf Platz 5 vorgearbeitet. "Das Qualifying bleibt ein Problem", haderte der Kawasaki-Pilot mit seiner Startplatzierung. "Wir müssen das unbedingt verbessern, denn wir starten immer weit hinten. Im Rennen kam ich zwar gut nach vorn, mit einem besseren Startplatz hätte es ein noch besseres Ergebnis werden können. In einem Rennen hat man viele Runden vor sich und kann Positionen gutmachen, in der Superpole geht das nicht. Wenn wir das Problem mit dem Grip am Heck in den Griff bekommen, werden wir uns auch in der Superpole verbessern."
Bassani weiter: "Das Rennen lief grundsätzlich gut. Am Beginn hatte ich Probleme mit dem Hinterreifen. Also habe ich versucht, das zu kontrollieren und gleichzeitig den Anschluss zu den Fahrern vor mir nicht zu verlieren. Wir alle bekamen dann Schwierigkeiten mit der Front. Als Fünfter ins Ziel zu kommen, ist ein gutes Ergebnis. Ich hielt zeitweise sogar den dritten Platz für möglich, aber dann wurde ich von Álvaro überholt und ich wusste, das war es. Auf der Geraden fühlte es sich so an, als würde er in einer anderen Kategorie fahren und er hatte auch keine Probleme mit der Front."
Als Fünfter wurde Bassani bester Kawasaki-Pilot. "Weil Rabat stürzte und auch Alex", relativierte der Lockenkopf sofort. "Natürlich muss man die Rennen beenden, aber bis zu seinem Sturz war Alex besser, so wie in den Rennen vorher schon. Er leistet momentan sehr gute Arbeit."
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