Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

So kam Eugene Laverty zu seinem Job bei Yamaha

Von Gordon Ritchie
Eugene Laverty im Yamaha-Outfit

Eugene Laverty im Yamaha-Outfit

Als neuer Riding-Coach verstärkt Eugene Laverty die offiziellen Superbike-Piloten von Yamaha. Der Nordire erklärt seine Aufgaben und wie es überhaupt zum Wechsel zum japanischen Hersteller kam.

Erst am Montag wurde Eugene Laverty von Yamaha als Riding-Coach vorgestellt. Der 38-Jährige übernimmt die Rolle des zwei Jahre jüngeren Niccolò Canepa, der wiederum die Funktion als Rennchef von Andrea Dosoli übernahm. Laverty war nach seinem Karriereende zuvor bei Bonovo BMW ebenfalls als Riding-Coach tätig.

«Eigentlich wollte ich noch ein paar Jahre selbst Rennen fahren, aber ich war nicht mehr konkurrenzfähig. Also zog ich meinen Plan vor und wechselte nach der Saison 2022 die Seiten – Bonovo gab mir dazu die Gelegenheit», blickte der Nordire im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zurück. «Also lernte ich 2023 etwas über das Team-Management und war als Riding-Coach tätig. Ich muss zugeben, diese neuen Aufgaben zu lernen war nicht einfach, gerade die Rolle als Riding-Coach.

Laverty weiter: «Erst im zweiten Jahr begann es Spaß zu machen, wenn man merkt, dass die Fahrer einen Vorteil daraus ziehen. Dann änderte Bonovo seine Pläne für die Superbike-WM. Niccolò kam auf mich zu, ob ich mir einen Wechsel vorstellen kann und bot mir diese Position bei Yamaha an. Ich bin für die vier Superbike-Piloten zuständig, so wie vorher Niccolò.»

Als Aktiver hatte Laverty selbst einen Riding-Coach – seinen Bruder John (42), der selbst bis 2012 Rennen fuhr. Laverty fertigt für seine Analysen Videos an.

«Als früherer Rennfahrer sagt und zeigt man nur Dinge, die auch etwas bringen. Es ist gut den Fahrern zeigen zu können, was man ihnen mitteilen möchte», erklärte der Superbike-Vizeweltmeister von 2013. «Von außen kann man so viel erkennen und mit der richtigen Technik lässt es sich visualisieren. Bei den Fahrern gibt es dann den Aha-Effekt, dass sie erst in Kombination mit den Bildern verstehen, was ich ihnen sagen möchte. Ihnen ein Video vorführen zu können, macht es klarer und untermauert meine Aussage.»

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