Hitzeschock: Danilo Petrucci stand vor Herzinfarkt
Danilo Petrucci trotzte beim Superbike-WM-Auftakt auf Phillip Island der Hitze und fuhr mit seiner Ducati auf Rang 4 – doch der Tag war für den Barni-Piloten eine Tortur.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Für Danilo Petrucci (Ducati) begann die Superbike-WM-Saison 2025 mit einem starken Ergebnis. Als Vierter setzte sich der Italiener als bester Privatfahrer durch und blieb bis zum Ende in Schlagdistanz zu den Podiumsplätzen. Am Ende fehlten ihm 6,813 Sekunden auf Sieger Nicolò Bulega (Ducati), doch nur zwei Sekunden auf den Zweiten Toprak Razgatlioglu (BMW).
Werbung
Werbung
Petrucci startete aus der zweiten Reihe und mischte von Beginn an im engen Kampf an der Spitze mit. Während Bulega sich frühzeitig absetzte, kämpften die Ducati-Piloten Andrea Iannone, Álvaro Bautista, Scott Redding und BMW-Pilot Toprak Razgatlioglu um die Verfolgerpositionen.
Den Rennverlauf fasste "Petrux" knapp zusammen: "Der Grip war niedrig, ich konnte nicht pushen. Die Rennpace war fast eine Sekunde langsamer als beim Test. Das Bike blieb nicht auf der Ideallinie – ich weiß nicht, was fehlt." Trotz der Schwierigkeiten entsprach das Rennen seinen Erwartungen. "Scott hatte eine ähnliche Pace, es war ein Kampf zwischen mir, Toprak, Álvaro, Iannone und Redding. Am Sonntag wird es ähnlich sein."
Werbung
Werbung
Mit einem Rivalen hatte Petrucci allerdings nicht gerechnet: Scott Redding. "Ich hätte nicht erwartet, dass er vom ersten Rennen an so stark sein würde. Für die Zuschauer ist das gut – für uns Fahrer bedeutet es mehr Konkurrenz."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Während Petrucci sich gegen Redding und Iannone durchsetzen konnte, machte ihm das Wetter schwer zu schaffen. Neben starkem Wind sorgten 36 Grad Celsius für extreme Belastung. "Ich hatte beinahe einen Herzinfarkt!", schmunzelte er. "Ich habe extrem viel geschwitzt, dann musste ich ins Parc fermé, habe mich dort weiter aufgeheizt und noch mehr geschwitzt. Ich riskierte einen Hitzeschlag. Natürlich will ich nicht Fünfter sein, aber in diesem Moment wollte ich nur noch in die Box und ins Eisbad springen." Die Temperaturen erinnerten ihn an Malaysia und Indonesien – für den Rennsonntag hofft er auf kühlere Bedingungen.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.