Honda: Nächster Anlauf in SBK-WM mit neuer Schwinge
Beim Superbike-Test in Jerez beeindruckte Xavi Vierge am Mittwoch mit einer starken Rundenzeit. Die Honda Racing Corporation entwickelte für die CBR1000RR-R eine neue Schwinge – wieder einmal.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Rennstrecke in Jerez ist zwar noch bis 18 Uhr geöffnet, doch Honda hat den zweitägigen Superbike-Test frühzeitig in der Mittagszeit beendet – zumindest mit Stammfahrer Xavi Vierge. Der Spanier hatte am Vormittag eine starke Rundenzeit von 1:38,475 min erzielt. Mit den gewonnenen Erkenntnissen zeigte sich der 28-Jährige zufrieden. Vierge probierte verschiedene Set-up-Lösungen und probierte eine neue Schwinge – eines der wenigen Bauteile an einem Superbike, das im Rahmen des Kostendeckels beliebig geändert werden darf.
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"Es war ein produktiver Test. Wir hatten ein paar Dinge auszuprobieren und haben uns darauf konzentriert", berichtete der Katalane. "Eine neue Schwinge sorgte sofort für ein besseres Gefühl. Ich habe einen verbesserten Kontakt am Heck festgestellt, was mir hilft, das Motorrad besser abzubremsen und effektiver in die Kurven zu fahren. Ich denke, wir müssen die Abstimmung des Motorrads noch weiter anpassen, um sein volles Potenzial auszuschöpfen. Unsere Schwachstelle bleibt aber der Kurvenausgang. Dennoch ist es ein kleiner, aber positiver Schritt nach vorn." Wir erinnern uns: Mit verschiedenen neuen Schwingen experimentierte Honda bereits in der Superbike-WM 2024.
Warum packte Honda frühzeitig ein? "Die sehr hohen Temperaturen am Nachmittag machten es schwierig, nützliches Feedback zu sammeln", erklärte Vierge. "Wenn wir im Oktober hierher zurückkehren, werden die Bedingungen wahrscheinlich anders sein. Deshalb haben wir diese sehr nützliche Session am zweiten Tag zur Mittagszeit beendet."
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Etwas länger als Vierge waren die Testfahrer Tetsuta Nagashima und Tommy Bridewell aktiv. Auf den erwarteten Einsatz von Sergio Garcia hat Honda überraschend verzichtet.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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