Mit dem vierten Platz im ersten Lauf holte Danilo Petrucci im ersten Lauf der Superbike-WM 2025 in Aragón das bestmögliche Ergebnis. Der Ducati-Privatier sah den Kampf an der Spitze mit Wehmut.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Platz 5 in der Superpole und Vierter im ersten Lauf – Danilo Petrucci kann mit dem bisherigen Verlauf des Superbike-Wochenendes im MotorLand zufrieden sein. Der Italiener festigte damit seinen dritten WM-Rang, denn Álvaro Bautista (Ducati) stürzte und Andrea Locatelli (Yamaha) kam als Siebter ins Ziel.
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Doch der Italiener wirkte nach dem Rennen über 18 Runden so gar nicht glücklich. "Ich habe die ganze Zeit die drei an der Spitze kämpfen sehen und wollte eigentlich mitmischen, aber meine Pace war diese 0,1 bis 0,2 sec langsamer", ärgerte sich der Barni-Ducati-Pilot, der auf dem Zielstrich 3 sec Rückstand auf den Dritten, Sam Lowes, hatte. "So lange sie mit sich beschäftigt waren und sich gegenseitig überholten, konnte ich halbwegs mithalten, sonst aber nicht. Ich wollte einen Podestplatz und bin enttäuscht, dass es nicht geklappt hat. Mir fehlte die Waffe, um Sam zu attackieren. Er ist hervorragend gefahren und war dicht hinter Nicolò, der unsere Referenz ist. Sagen wir so, ich bin glücklich, flippe aber auch nicht aus." Im Gegensatz zu den Top-3 entschied sich Petrucci für einen anderen Vorderreifen und klagte über fehlenden Grip und Chattering. "Ich war der Einzige mit einem weichen Vorderreifen, und die letzten drei Runden waren damit ein Albtraum", erklärte Petrux. "Momentan sehe ich keine Möglichkeit, schneller zu werden", stöhnte der Haudegen. "Insgesamt kann ich zwar zufrieden sein, gerade was den Kampf um den dritten WM-Rang betrifft, aber es ist schade, wenn man das Podium vor sich sieht, aber nichts tun kann."
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