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Rea: «Wir können in Imola schnell sein»

Von Mike Powers
Rea: Kann er sich weiter verbessern?

Rea: Kann er sich weiter verbessern?

Honda-Pilot Jonathan Rea weiss, dass er sich steigern muss, um im Kampf um den WM-Titel dabei zu sein. Den Rennen in Imola sieht er dennoch zuversichtlich entgegen.

Jonathan Rea wird mit dem Wissen nach Imola reisen, dass er auf der italienischen Rennstrecke um einen Platz auf dem Podest und auch um den Sieg fahren kann. Im September gewann Rea in Imola den ersten Lauf und wurde in Lauf 2 trotz fünf Sekunden Vorsprung durch einen technischen Defekt zur Aufgabe gezwungen.

Seine Leistung erscheint noch eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass es sein erstes Rennen nach einer ernsthaften Handgelenksverletzung war. Diese zog sich der Brite vier Monate zuvor bei einem Sturz im Warm-Up in Misano zu. «Wir haben aus dem letzten Jahr eine gute Basis und einige Daten für das ride-by-wire System. Also hoffe ich, dass ich ab Freitag so schnell wie möglich auf ähnlich gute Zeiten komme», erklärt Rea.

Abgesehen von seiner schnellen Gangart, verbindet den 25-Jährigen nichts Besonderes mit dem berühmten Imola Circuit. «Ich habe keine spezielle Verbindung zu Imola, das Bike funktionierte, das ist alles. Die Honda agiert nur in einem kleinen Rahmen und wir konnten in dieser Jahreszeit und mit den richtigen Asphalt-Temperaturen schnell sein. Ich weiss nicht, wie es zu dieser Zeit des Jahres sein wird, aber ich bin optimistisch. Es scheint, als hätten wir die Tendenz mit diesem Bike jedes Jahr in Imola, Assen und auf dem Nürburgring schnell zu sein. Das will ich fortsetzten.»

Obwohl die Plätze 7 und 4 auf Phillip Island einen soliden Punkterang bedeuten, ist Rea klar, dass er bessere Resultate benötigt, um 2012 um den Titel zu kämpfen. «Ich war Vierter, aber ich konnte die Jungs vor mir nicht behelligen. Im ersten Lauf war ich Siebter. Könnt ihr euch Checa und Biaggi vorstellen, wie sie einen schlechten Tag haben und das Rennen als Siebter abschliessen? Sie stürzen oder haben einen technischen Defekt, aber sie fahren keinen siebten Platz ein. Wir waren in Australien nicht gut genug, also müssen wir uns verbessern. In Australien spielten die Reifen und der Grip eine grosse Rolle, in Imola sollte es einen ausgeglichenen Kampf um den Sieg geben.»

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