Leon Haslam: «BMW wird nicht mehr besser»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Haslam versucht sein Glück dieses Jahr auf Honda

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BMW hat den Werkseinsatz in der Superbike-WM zurückgeschraubt. Ex-Pilot Leon Haslam glaubt, dass es durch diese Entscheidung für die Bayern rückwärts geht.

«Als BMW verkündete, dass das Werksteam von BMW Italia übernommen wird, war das eine Erlösung für mich», gestand Leon Haslam gegenüber SPEEDWEEK.de. «Wäre das Werksteam in Stephanskirchen geblieben, wäre auch ich gerne geblieben. Mit der Entscheidung das Team nach Italien zu geben, machte BMW aber einen Schritt zurück. Es war lange nicht klar, welche Unterstützung das Team 2013 haben wird. Ich kann nicht sehen, was dieses Jahr bei BMW besser sein soll. Was ist besser als ein beinahe unbegrenztes Budget, jede Menge Wintertests und die Aussichten auf MotoGP, wie ich sie letztes Jahr hatte? Egal wie viel Unterstützung ein Privatteam bekommt, es kann nie so gut sein wie ein echtes Werksteam.»

Haslam unterschrieb nach zwei Jahren bei BMW für 2013 einen Vertrag bei Pata Honda und ist dort Teamkollege von Jonathan Rea. Angst, dass ihn der schnelle Nordire genau so entzaubern wird, wie es Marco Melandri letztes Jahr bei BMW machte, hat der Vizeweltmeister von 2010 (auf Suzuki) nicht.

«Letztes Jahr hatte ich nicht ein Problem, sondern viele», unterstreicht der 29-Jährige. «Es begann mit meinem Fehler in Australien, als ich mir das Bein brach. Als ich nach Donington kam, lag ich in der WM vor Melandri. Wie dann der Crash passierte, war einfach Pech. Shit happens. Nach Donington hatte ich zwei schlechte Wochenenden am Stück. Miller war Mist, da konnte niemand etwas dafür. Bei Melandri lief es dagegen hervorragend. Ab Donington war die Atmosphäre im Team nicht mehr so gut. Hinter den Kulissen lief viel Mist, ab Miller war es wirklich schwierig für mich. Ich hatte eine schlechte Saison, trug aber nicht an allen Missgeschicken die alleinige Schuld.»

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