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Die Traditionsrennstrecke in Imola bot sich nicht zwingend als Paradestrecke für die Evo-Bikes an, und doch war der Abstand zu den Superbikes so gering wie noch nie.
Wenn das so weitergeht, dann müssen sich einige Superbike-Piloten schon bald warm anziehen: Der natürliche Abstand zwischen den Evo-Bikes und den deutlich leistungsstärkeren Superbikes im Feld schmilzt zusehends. Schon im zweiten Rennen in Imola hätte Leon Camier (Evo-BMW) mit Marco Melandri (Aprilia) und Alex Lowes (Suzuki) einige Werkspiloten hinter sich lassen können.
Camier brauste mit fünf Sekunden Rückstand auf Melandri ins Ziel, neun Sekunden fehlten auf Lowes – hätte ein Verbremser des Evo-BMW-Piloten in Runde 7 nicht über zehn Sekunden gekostet, wäre er vor ihnen ins Ziel gekommen! "Danach fuhr ich wirklich sehr gute Rundenzeiten, ich denke die waren vergleichbar mit einigen Superbike-Piloten", meinte der Brite.
Das Gefühl von Camier trügt nicht: In der zweiten Rennhälfte fuhr der Barrier-Ersatz bei BMW Italia schnellere Rundenzeiten als die vor ihm platzierten Eugene Laverty (9./Suzuki) und Marco Melandri (11./Aprilia). Seine schnellste Rennrunde (1.48,847 min) war praktisch identisch mit der von Honda-Pilot Leon Haslam (8./1.48,807 min) – trotz Top-Speed-Nachteil von über 10 km/h!
Allerdings fuhr Camier in Imola auch in seiner eigenen Evo-Liga: David Salom (Evo-Kawasaki) kam als zweitbester Evo-Pilot nicht nur zehn Sekunden nach dem Briten ins Ziel, auch seine schnellste Rennrunde war mit 1.49,945 min deutlich langsamer.
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