Portimao-Test, Endstand: Verrückter Davide Giugliano!

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Von mehrtägigem Fieber geschwächt zauberte Ducati-Werksfahrer Davide Giugliano in den letzten Minuten des Superbike-WM-Tests in Portimao eine Fabelrunde auf die Strecke.

Sonntagabend wusste Davide Giugliano noch nicht, ob er den heutigen Test in Portugal bestreiten kann. «Ich fühle mich total ausgepowert», gestand er nach seinem zweiten Platz im zweiten Rennen.

Natürlich fuhr der italienische Heißsporn heute – und wie! Bis 2 min vor Ende hatte WM-Leader Jonathan Rea (Kawasaki) mit 1:42,661 min die Zeitenliste angeführt, dann stürmte Giugliano nach vorne und fuhr 1:42,346 min. Das ist 0,291 sec schneller als es Portimao-Doppelsieger Rea in der schnellsten Rennrunde am Sonntag war.

Hinter Rea folgt dessen beinahe gleich schneller Teamkollege Tom Sykes und Aprilia-Werksfahrer Leon Haslam, der auch nur einen Hauch langsamer war.

Suzuki befasste sich in erster Linie mit der kränkelnden Elektronik. Dass das Motorrad zumindest über eine Runde schnell ist, bewies Alex Lowes mit der fünftbesten Zeit – 1,3 sec vor Teamkollege Randy de Puniet auf Rang 14. Der Franzose konnte sich am Nachmittag deutlich steigern, während Lowes auf seiner Zeit vom Morgen sitzen blieb.

Einen gewaltigen Fortschritt erzielte Matteo Baiocco aus dem Team Althea Ducati, der sich gegenüber Sonntag um fast eine Sekunde steigerte und in 1:42,969 min auf Augenhöhe mit Werksass Chaz Davies (6.) fuhr.

Einen schwierigen Tag erlebte Pata Honda mit den beiden Weltmeistern Sylvain Guintoli und Michael van der Mark: Auf den Rängen 12 und 11 fehlt ihnen eine Sekunde zur Spitze.

Zeiten Portimao-Test Session 1:

1. Davide Giugliano (I), Aruba Ducati, 1:42,346 min
2. Jonathan Rea (GB), Kawasaki, 1:42,661
3. Tom Sykes (GB), Kawasaki, 1:42,682
4. Leon Haslam (GB), Aprilia, 1:42,689
5. Alex Lowes (GB), Voltcom Crescent Suzuki, 1:42,737
6. Chaz Davies (GB), Aruba Ducati, 1:42,957
7. Matteo Baiocco (I), Althea Ducati, 1:42,969
8. Jordi Torres (E), Aprilia, 1:43,067
9. Ayrton Badovini (I), BMW Italia, 1:43,098
10. Leon Camier (GB), MV Agusta, 1:43,109
11. Michael van der Mark (NL), Pata Honda, 1:43,287
12. Sylvain Guintoli (F), Pata Honda, 1:43,459
13. David Salom (E), Pedercini Kawasaki, 1:43,621
14. Randy de Puniet (F), Voltcom Crescent Suzuki, 1:44,033
15. Roman Ramos (E), Go Eleven Kawasaki, 1:44,177
16. Raffaele De Rosa (I), Althea Ducati, 1:44,463
17. Christophe Ponsson (F), Pedercini Kawasaki, 1:44,646
18. Gabor Rizmayer (H), BMW Toth, 1:47,196
19. Imre Toth (H), BMW Toth, 1:48,010

Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Der tiefe Fall von Ferrari: Gründe für die Flaute

Mathias Brunner
​Das schmerzt jeden Ferrari-Fan in der Seele: Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat als Saisonziel 2021 den dritten Schlussrang genannt. In Tat und Wahrheit müssen die Italiener froh sein, wenn sie den erreichen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Fr. 22.01., 12:20, Motorvision TV
    Top Speed Classic
  • Fr. 22.01., 12:50, Motorvision TV
    Car History
  • Fr. 22.01., 15:05, Motorvision TV
    Formula Drift Championship
  • Fr. 22.01., 15:30, Motorvision TV
    Monster Jam Championship Series
  • Fr. 22.01., 16:15, Hamburg 1
    car port
  • Fr. 22.01., 16:40, Motorvision TV
    Classic Races
  • Fr. 22.01., 16:45, Sky Sport 2
    Formel 2
  • Fr. 22.01., 18:00, Sky Sport 2
    Formel 2
  • Fr. 22.01., 18:35, Motorvision TV
    Top Speed Classic
  • Fr. 22.01., 18:35, Motorvision TV
    Top Speed Classic
» zum TV-Programm
7DE