Ladies Team Suisse: «Saisonziele übertroffen»

Von Andreas Gemeinhardt
Sophia Kirchhofer und Anna Burkard

Sophia Kirchhofer und Anna Burkard

Sophia Kirchhofer und Anna Burkard kommen immer besser in Fahrt.

Nachdem der erfolgreiche Schweizer Seitenwagen-Pilot Peter Schröder seinen Rücktritt vom aktiven Leistungssport bekannt gab, entschlossen sich seine bisherige Sozia Anna Burkard und Sophia Kirchhofer als reines Damenteam anzutreten. In der Internationalen Sidecar Trophy und in der IDM Sidecar gaben sie ihr Debüt als «Ladies Team Suisse».

Bei den Weltrekordversuchen im Oktober 2010 auf einem Streckenabschnitt im Test-Oval der EuroSpeedways Lausitz schraubten Kirchhofer/Burkard die neuen Bestleistungen in der Klasse bis 750ccm über einen Kilometer und über eine Meile mit jeweils stehendem Start auf 167,664 km/h bzw.189,406 km/h.

In der Internationalen Sidecar Trophy, in der sie als permanente Teilnehmer am Start sind, zeigt die Leistungskurve steil nach oben. Der zweite Rang beim Qualifikationsrennen in Schleiz und der fünfte Platz auf dem Red Bull Ring waren dabei die besten Ergebnisse. In der IDM erreichten die Schweizer Ladys zum Saisonauftakt auf dem EuroSpeedway den dreizehnten Platz. Auf dem Schleizer Dreieck beendeten Kirchhofer/Burkhard das Rennen auf Rang Dreizehn.

«Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden», hält Sophia Kirchhofer fest. «Unsere Saisonziele haben wir bereits übertroffen. Wir konnten einige Leute mit unseren Platzierungen überraschen. Podiumsplätze wären natürlich wünschenswert, doch bis dahin haben wir noch einige Arbeit vor uns. Neben den Rennen der Internationalen Sidecar-Trophy werden wir als Gaststarter auch an den noch verbleibenden IDM-Läufen teilnehmen.»

«Wenn alles läuft, können wir uns gut vorstellen, im nächsten Jahr fest in die IDM einzusteigen. Peter Küng, der uns das Gespann zur Verfügung stellt, hat uns eine weitere Zusammenarbeit bereits zugesichert. Doch endgültig wird sich das im Herbst entscheiden. Wenn wir wieder auf die hervorragende Unterstützung vom ganzen Team und den Sponsoren zählen können, dann brauchen wir gar nicht lange überlegen!»

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