Martin Smolinski: Innereien verschoben, Blut im Urin

Von Ivo Schützbach
Speedway
Martin Smolinski: Kein Schicksal wie Lee Richardson

Martin Smolinski: Kein Schicksal wie Lee Richardson

Nach seinem schweren Sturz in der britischen Elite League, ist Martin Smolinski auf dem Weg der Besserung. Kommenden Montag will er wieder fahren.

Martin Smolinski war vor acht Tagen als Gastfahrer für den verletzten Weltmeister Chris Holder für die Poole Pirates unterwegs, als ihm im zweiten Lauf während eines Zweikampfs mit Tai Woffinden die Kette riss – der Bayer stürzte spektakulär.

«Mich hat es bei dem Sturz so mit dem Motorrad verkeilt, dass ich mich nicht selbst befreien konnte», erzählte Smolinski SPEEDWEEK.com. «Ich hatte genau eine Möglichkeit, an Tai Woffinden vorbeizufahren. Ich habe immer eine griffige Rille mitgenommen. Als ich dann angriff, ist mir genau in dem Moment die Kette gerissen, als ich in die Rille fuhr. Mich hat es brutal auf dem Motorrad zusammengefaltet.»

Der 28-Jährige fuhr das Rennen zu Ende, klagte aber über Schmerzen und Übelkeit. «Dienstagmorgen hatte ich viel Blut im Urin, war körperlich platt, habe nur geschlafen.» Der Verdacht eines Leber- oder Milzrisses bestätigte sich bei der CT nicht. Smolinski: «Die Innereine waren stark angeschwollen und auch nicht dort, wo sie hätten sein sollen. Aber es ist nichts kaputt. Nachdem, was mit Lee Richardson passiert ist, reagierte ich sensibel auf das Thema.»

Kaum noch Schmerzen

Die deutsche Nummer 1 geht alle zwei Tage zum Kinesiologen und lässt sich mit Akkupunktur behandeln. «Mir geht es wieder besser, die Pause hat gut getan», sagt er. «Ich habe kaum noch Schmerzen, nur, wenn ich etwas hochhebe.»

Dass er den Langbahn-GP in Marmande absagen musste, berührt Smolinski kaum: «Der WM-Titel war schon nach den ersten beiden Rennen weg», ist er überzeugt. «Ich fuhr kaum Punkte, Kylmäkopri ist sehr konstant. Vizeweltmeister war ich schon, für mich zählt nur noch der Titel. Deshalb stört es mich nicht, dass ich Marmande nicht gefahren bin. Die restlichen Grands Prix werde ich fahren, ich will zeigen, was ich kann und im Grand Prix bleiben. Auch, wenn mein Hauptaugenmerk derzeit auf Speedway liegt.»

Kommenden Montag greift Smolinski beim Auswärtsrennen seines britischen Ligaclubs Birmingham in Peterborough wieder ins Renngeschehen ein.

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