Best-Pairs Thorn: Herbe Schlappe für deutsche Teams

Von Helge Pedersen
Speedway Best Pairs

Vorletzter und Letzter lautet das ernüchternde Ergebnis für die beiden deutschen Teams City und Trans MF beim ersten von drei Rennen der Speedway-Best-Pairs-Serie im polnischen Thorn.

Sieben Teams kämpfen in der Best-Pairs-Serie 2017 in drei Rennen um den Titel, darunter mit City (Kai Huckenbeck, Tobias Kroner, Erik Riss) und Trans MF (Martin Smolinski, Leon Madsen, Mark Riss) zwei aus Deutschland. Dass diese im mit sechs Grand-Prix-Fahrern gespickten Feld nur Außenseiterchancen haben würden, war im Vorfeld klar. Dass sie die beiden letzten Plätze einnehmen zeigt einmal mehr, wo der deutsche Speedway-Sport im internationalen Vergleich steht.

Die Fahrer des City-Teams schlugen sich ordentlich. Kai Huckenbeck holte zehn Punkte aus sechs Läufen, darunter zwei Laufsiege. Er schlug die hochgehandelten Jason Doyle und Grigorij Laguta aus dem Boll Team in überzeugender Manier, dazu Antonio Lindbäck und Adrian Miedzinski aus dem Eko-Dir Team.

Auch Erik Riss schlug sich in seinen vier Einsätzen wacker und eroberte mit einem Laufsieg gegen das zweite deutsche Team Trans MF insgesamt fünf Punkte. Tobias Kroner wurde in seinem ersten Einsatz Letzter, im zweiten fiel er aus. Die restlichen Läufe fuhr Riss statt Kroner.

Das City Team fuhr erstaunliche Unentschieden gegen Boll (Doyle/Laguta), Monster (Hancock/Holder) und Nice (Lindbäck/Miedzinski) sowie einen Sieg gegen Trans MF (Madsen/Smolinski).

Martin Smolinski erlebte einen katastrophalen Saisonauftakt. In den ersten beiden Läufen konnte der Olchinger nur gegen seinen Teamkollegen Leon Madsen punkten, dann ging Smoli leer aus und hatte anschließend zwei Ausfälle. Im letzten Lauf ließ er Mark Riss ran, der kalt ins Rennen geschmissen auch einen Nuller schrieb. Der Däne Leon Madsen blieb mit nur sechs von 18 möglichen Punkten ebenfalls weit hinter den Erwartungen.

Mit acht Punkten kam Trans MF nur auf gut die Hälfte der Punkte des City-Teams (15). In jedem der sieben Duelle hagelte es eine Niederlage.

Stärkstes Team nach den Vorläufen waren die polnischen Grand-Prix-Asse Bartosz Zmarzlik und Piotr Pawlicki von Fogo Power. Sie zogen direkt ins Finale ein, in dem sie mit einem 4:2 das Boll Team mit Jason Doyle und Max Fricke schlugen.

Die beiden Australier setzten sich im Last-Chance-Heat gegen das Team Monster mit Greg Hancock und Chris Holder durch. Holder gewann zwar den Lauf, Hancock wurde aber wegen Startbandberührung disqualifiziert. Weil es damit ein 3:3 gab, entschieden die Vorlaufpunkte, wer ins Finale einzieht. In den Vorläufen hatte das australische Duo mit Unterstützung von Laguta einen Punkt mehr erobert.

Für die sieben Teams gab es Matchpunkte in der Reihenfolge 10-8-6-4-3-2-1. Das Ergebnis von Thorn entspricht dem Gesamtstand.

Ergebnisse Speedway-Best-Pairs Thorn/PL:

1. Team Fogo Power, 25 Vorlaufpunkte: Piotr Pawlicki 11, Bartosz Zmarzlik 14, Przemyslaw Pawlicki N.

2. Boll Team 21: Jason Doyle 13, Grigorij Laguta 1, Max Fricke 7.

3. Monster Team 20: Greg Hancock 13, Chris Holder 7, Pawel Przedpelski 0.

4. Nice Racing 19: Krzysztof Kasprzak 8, Antonio Lindbäck 10, Adrian Miedzinski 1.

5. Eko-Dir Team 18: Vaclav Milik 6, Szymon Wozniak 4, Maksym Drabik 8.

6. City Team 15: Kai Huckenbeck 10, Tobias Kroner 0, Erik Riss 5.

7. Trans MF Pro Race Team 8: Martin Smolinski 2, Leon Madsen 6, Mark Riss 0.

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