Wie Tobias Busch zwei Speedway-Weltmeister schlug

Von Jan Sievers
Speedway Best Pairs
Tobias Busch schaut sich nach Ex-Weltmeister Chris Holder um

Tobias Busch schaut sich nach Ex-Weltmeister Chris Holder um

So langsam realisiert Tobias Busch, dass er und Kai Huckenbeck vergangenes Wochenende in Güstrow ein kleines Stück Geschichte geschrieben haben. Beide ärgerten die Speedway-Weltelite.

Als Reservefahrer beim Speedway-Best-Pairs Cup-aufgestellt, war Tobias Busch ab dem dritten Lauf für Deutschland am Start und begeisterte zusammen mit seinem Partner Kai Huckenbeck die Massen. Am Ende war Deutschland punktgleich mit den Drittplatzierten Polen. Zum zweiten Platz fehlten nur zwei Punkte.

Kapitän Martin Smolinski erwischte nicht seinen besten Tag und wurde nach zwei Läufen durch den Stralsunder ersetzt. Buschs erstes Rennen war gegen Australien, bestehend aus Dakota North und Ex-Weltmeister Chris Holder. Vom Start weg ging das deutsche Team in Führung und dominierte den Lauf. Mit dem Doppelsieg war die erste Sensation perfekt. Schweden und Polen zwangen beide ins Remis – im Lauf gegen die USA mit Weltmeister Greg Hancock behielten die Deutschen die Oberhand.

«Ich habe erst so langsam begriffen, was da in Güstrow überhaupt los war, es war der Wahnsinn», sagte Busch zu SPEEDWEEK.com. «Ich wollte einfach nur Spaß haben und genießen, wahrscheinlich war das der Schlüssel zum Erfolg.»



Nahezu die gesamte Weltelite war in Güstrow zugegen, mit allen fuhren Busch und Huckenbeck auf Augenhöhe. «Vor dem Lauf denkt man schon daran gegen wen man fährt, Hancock und Holder sind oder waren schon Weltmeister. Wenn man dann aber den Start gewinnt und vorneweg fährt, denkt man nicht mehr dran, dass man gerade den Weltmeister schlägt», so Busch.



Erneut mächtig zuschlagen möchte das deutsche Team beim Best-Pairs-Finale in Esbjerg am 9. Mai und hofft auf eine Wildcard wie beim Heimrennen in Güstrow. Sollte Promoter OneSport den Deutschen die Wildcard geben, steht noch nicht fest, wer für Deutschland ans Startband rollen wird. Zeitgleich findet in Landshut die Qualifikation zum Speedway-World-Cup statt. Martin Smolinski, Kai Huckenbeck und Tobias Busch sind für die deutsche Nationalmannschaft gesetzt und unverzichtbar.

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