Pedersen fordert bessere Schiedsrichter

Von Jan Sievers
Speedway-GP
Pedersen ist mit Referee Grotzki unzufrieden

Pedersen ist mit Referee Grotzki unzufrieden

Am Dienstag kam es zum Treffen zwischen Nicki Pedersen und Speedway-GP-Race-Director Ole Olsen . Thema: Der Protest gegen die Schiedsrichterentscheidung beim Grand Prix in Göteborg.

FIM-Referee Woijciech Grodzki bewertete den Zusammenstoss zwischen Pedersen und Emil Sajfutdinov als Fehler des Dänen. Der dänische Nationaltrainer Jan Staechmann, sowie zahlreiche GP-Fahrer, sehen den Schiedsspruch des polnischen Unparteiischen, den aktuellen Weltmeister zu disqualifizieren, als klare Fehlentscheidung. Dagegen hat Pedersen offiziell Protest bei der FIM eingelegt.

«Ich möchte Emil Sajfutdinov nicht verurteilen. Er ist jung und versucht die Grenzen, was er auf der Speedwaybahn anstellen kann, auszuloten. Ich kann das gut nachvollziehen, ich selbst habe diese Phase durchgemacht. Aber genau in diesen Situationen, ist es wichtig, dass die Schiedsrichter ein Auge dafür haben, was genau passiert. Dies war in Göteborg nicht der Fall und tatsächlich auch in Lissa nicht, wo ich disqualifiziert wurde, als mich Walasek getroffen hat», erklärte Pedersen. «Nun sehe ich die Erfordernis, meine Sicht der Dinge darzulegen, da ich die Nase voll habe von der gesamten Situation. Deshalb muss ich überdenken, ob es das Wert ist, mich darauf vorzubereiten, beim GP in Parken an den Start zu gehen.»

«Ich gebe mein Leben für Speedway, und an jedem Tag versuche ich so professionell wie möglich zu arbeiten. Daher ist es sehr schwer zu akzeptieren, dass ich auf einer Grundlage, die ich als gänzlich falsch betrachte, verurteilt werde. Es liegt nicht daran, dass ich es nicht akzeptieren kann, dass Fehler gemacht werden. In einem Sport wie Speedway ist es unvermeidbar. Wenn es aber so passiert, wie es in Göteborg am vergangenen Samstag passiert ist, muss ich handeln und meinen Standpunkt klar machen. Das ist unter anderem der Grund, warum ich mich mit Ole Olsen treffe», erläuterte Pedersen seinen Standpunkt vor dem Treffen.

Aus Sicht des Weltmeisters verlief das Treffen mit Race-Director Ole Olsen sehr konstruktiv. Dies bedeutet, dass Pedersen nun hart daran arbeiten wird, seine verletzte Hand schnellstmöglich wieder auf Vordermann zu bringen, um beim GP in Parken in knapp zwei Wochen fit zu sein. «Ich bin froh, dass Olsen einverstanden war, sich mit mir zu treffen. Ich musste einige Dinge loswerden und ich hatte das Gefühl, dass Ole gut zugehört hat. Nun kann er in aller Ruhe den Grand Prix in Parken, auf den wir uns alle freuen, vorbereiten.»

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