Nach Flug-Skandal: BSI spricht ein Machtwort

Von Ivo Schützbach
Speedway-GP
Die Stewardessen beschwerten sich beim Piloten

Die Stewardessen beschwerten sich beim Piloten

Betrunkene Mechaniker haben während des Flugs von London nach Singapur dafür gesorgt, dass der Pilot eine Zwischenlandung in Erwägung zog. Speedway-GP-Promoter BSI ist nicht amüsiert.

Berichte über betrunkene Mechaniker im Flug mit Singapore Airlines von London Heathrow nach Singapur vergangenen Montag haben in der Speedway-Szene für helle Aufregung gesorgt. Während Fans in mehreren Internet-Foren das unangemessene Verhalten dieser Leute tolerieren, gutheißen oder diese gar noch unterstützen, sind Speedway-GP-Vermarkter BSI sowie Vertreter des Motorrad-Weltverbands FIM alles andere als erfreut.

Wie jetzt bekannt wurde, sind Beschwerden der Stewardessen bis zum Piloten vorgedrungen. Dieser sprach daraufhin ein Alkoholverbot für besagte Abteilung im Flieger aus und unterstrich, dass er das Flugzeug notfalls zwischenlanden werde, wenn sich die Lage nicht entspannt. Diese Vorgehensweise ist bei jeder Airline üblich, wenn der Pilot eine Eskalation befürchtet.

Besonders unschön für BSI: Der gesamte Speedway-GP-Tross hatte eine Gruppenbuchung, die Unruhestifter konnte Singapore Airlines also direkt BSI zuordnen. BSI gehört zu IMG, der größten Sport- und Mediaagentur der Welt. Einen solchen Imageschaden will niemand.

In der Fahrerbesprechung am Donnerstag sprach Paul Bellamy, Managing Director von BSI, ein Machtwort. Er erinnerte alle Fahrer daran, dass sie für die Handlungen ihrer Mechaniker verantwortlich sind und bat mit Nachdruck darum, dass die Fahrer mit ihren Mechanikern sprechen. Zudem unterstrich der Engländer, dass BSI den Flug nach Neuseeland bezahle und der Tross nicht zum Urlaub sondern für Business hier sei.

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