Coronavirus: Der Stand bei den Sportwagen-Serien

Von Oliver Müller
Sportwagen
Der Start zu den 24h Le Mans 2019

Der Start zu den 24h Le Mans 2019

Das Coronavirus (Covid-19) hält derzeit die Welt in Atem. Einige Motorsport-Veranstaltungen wurden bereits abgesagt oder verschoben. Auch im Sportwagen-Bereich gab es schon erste Terminänderungen.

Überall auf der Welt gibt es derzeit Fälle der Infektionskrankheit Covid-19, die auch als Coronavirus bekannt ist. Dies führte zu vielen Absagen von Veranstaltungen und auch die Innenstädte und Einkaufszentren wirken aktuell weniger stark besucht. Auch der Motorsport hat auf das Coronavirus bereits reagiert und einige Rennveranstaltungen verschoben bzw. teilweise sogar ganz abgesagt. Doch wie sieht es diesbezüglich derzeit eigentlich um den motorsportlichen Sportwagen-Bereich aus?

In Bezug auf die 24 Stunden von Le Mans, die am Wochenende des 13./14. Juni ausgetragen werden sollen, stehen die Ampeln derzeit auf Grün. Der Le-Mans-Veranstalter Automobile Club de l'Ouest (ACO) hat hierzu auch ein Statement herausgegeben. «Im Moment wurde uns nicht mitgeteilt, dass wir unsere in den kommenden Wochen geplanten Sportveranstaltungen verschieben oder absagen müssen. Unser Veranstaltungskalender bleibt unverändert. Wir sind zuversichtlich, dass die 24 Stunden von Le Mans wie geplant am 13. und 14. Juni stattfinden werden», erklärt der ACO.

Jedoch bleibt der Club natürlich weiterhin wachsam. «Bitte beachten Sie, dass es unsere Priorität ist, unseren veröffentlichten Terminplan für 2020 beizubehalten. Sollte es jedoch erforderlich sein, werden wir Veranstaltungen später im Jahr verschieben. Im Falle einer Stornierung werden die Tickets zurückerstattet», fügt das Statement weiter an.

Auch die amerikanische IMSA-Serie hat sich geäußert und klar gemacht, dass man in regelmäßiger Kommunikation mit den zuständigen Behörden stünde und die Situation weiterhin genau beobachte. Auch im deutschsprachigen GT-Bereich laufen die Planungen für eine tolle Motorsport-Saison weiterhin auf Hochtouren.

Änderungen am Kalender gibt es jedoch in der 24h-Series der niederländischen Agentur Creventic. Hier wurde das für den 27./28. März geplante 12-Stunden-Rennen in Monza verlegt. Es findet nun am 10./11. Juli statt und ersetzt das Event in Le Castellet, welches eigentlich für dieses Juli-Wochenende angesetzt war. Am letzten März-Wochenende gibt die 24h-Series dennoch Gas. Hier wurde nun kurzfristig ein Event in Estoril/Portugal aus der Taufe gehoben. Update: Auch das Rennen in Estoril wurde inzwischen wieder abgesagtHier der neue Kalender 2020 der 24h Series.

Auch in der International GT Open wurde reagiert. Das in Spanien organisierte Championat, hat den geplanten Wintertest verschoben, der ursprünglich am 6./7. März in Barcelona angesetzt war. Ein neues Datum für den Test steht aktuell noch nicht fest.

Die GT World Challenge Europe (früher auch als Blancpain GT Series bekannt) begeht am Wochenende des 17. bis 19. April den Endurance-Saisonauftakt in Monza. Sollte dieser Termin jedoch nicht zustande kommen, so hat sich der Serienorganisator SRO bereits eine Alternative überlegt: Die Sprint-Runde in Barcelona (9./10 Oktober) würde dann zu einem Endurance-Event umgebaut und das Sprint-Finale dann am 31.Oktober bis 1. November in Imola ausgetragen. Doch aktuell ist der Monza-Termin noch fix. Update: Das Rennen in Monza wurde nun tatsächlich abgesagt.

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