Spektakulär: Neue Fakten zum KTM Bow GT2/GTX bekannt

Von Martina Müller
Sportwagen
So soll der KTM X-Bow GT2/GTX von vorne aussehen

So soll der KTM X-Bow GT2/GTX von vorne aussehen

Der neue KTM-Rennwagen soll ab Herbst an Kunden ausgeliefert werden. Mit GT2 und GTX gibt es zwei Versionen. Atemberaubende 500 oder 600 PS an Leistung. Auch im Sprint Cup der GT World Challenge Europe startberechtigt.

KTM geht bei seinen Rennwagen den nächsten Schritt. Nachdem der X-Bow GT4 zuletzt weltweit große Erfolge und Titel eingefahren hat, steht nun ein weiteres Model vor der Tür - und dieses ist nicht nur absolut spektakulär, sondern hat es auch unter der Haube wahrlich in sich.

Wie die GT4-Variante wurde auch die neue Rennversion des KTM X-Bow in Zusammenarbeit mit den bayrischen Spezialisten von Reiter Engineering entwickelt. Sie wird in zwei verschiedenen Spezifikationen angeboten. Die GT2-Variante ist (wie es der Name schon vermuten lässt) für den Einsatz in der neuen GT2-Kategorie vorgesehen und tritt dort gegen die bisherigen Hersteller Audi und Porsche an.

Dazu kommt noch die GTX-Version, die für die Teilname in diversen Lang- und Sprint-Rennserien angedacht ist. Eine Entwicklungsversion des GTX hatte 2019 beispielsweise einen Testeinsatz in der 24H Series der niederländischen Agentur Creventic unternommen.

Nun sind weitere interessante Fakten zu dem neuen Rennwagen-Doppel ans Licht gekommen. So wird der Bolide eine Gesamtlänge von 4700 Millimetern aufweisen, 2040 mm breit sein und einen recht langen Radstand von 2850 mm aufweisen. Dies dürfte für ein sehr stabiles Fahrverhalten sorgen.

«Bei rund 1.000 Kilogramm Fahrzeuggewicht und über 500 (GTX) respektive 600 PS (GT2) Leistung brauchen wir keine Vergleiche zu scheuen. Hinzu kommt die Effizienz des hochmodernen Audi Fünfzylinder-Motors, welche dank des Gewichts mit geringstem Verschleiß einhergeht. Und unser Sicherheitskonzept verbindet die Vorteile aus zwei Welten: Einerseits haben wir einen homologierten GT-Käfig, andererseits ein homologiertes Monocoque. Auf Wunsch gibt es den sogenannten Advanced-Sitz. Dieser trägt dazu bei, dass wir mehr Komfort bieten. Zusätzlich haben wir Canopy und Käfig für mehr Kopffreiheit abgeändert», beschreibt Michael Wölfling, der Geschäftsführer der KTM Sportcar GmbH.

Die ersten 25 Exemplare sollen bereits im Herbst 2020 an Kunden ausgeliefert werden. Diese werden sicher rege Abnehmer finden, da KTM zudem einen äußerst attraktiven Verkaufspreis aufruft, wie KTM-Vorstand Hubert Trunkenpolz verrät. «Wir haben uns das Wettbewerbsumfeld genau angesehen, zudem konnten wir dank unserer Erfahrung in der Konzeption von Leichtbaufahrzeugen zahlreiche Kostenoptimierungen vornehmen, was uns letztlich eine äußerst interessante Preisgestaltung – 294.000,- EUR (netto) für den KTM X-BOW GT2, 230.000,- EUR (netto) für den KTM X-BOW GTX – ermöglicht. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass wir hier ein Leistungsgewicht darstellen, wie es normal nur im Supercar-Segment zu finden ist. Gleichzeitig setzt das Auto aber absolute Maßstäbe in Sachen Effizienz sowie beim vielleicht wichtigsten Aspekt überhaupt, nämlich bei der Sicherheit.»

Noch reizvoller wird der KTM durch die Tatsache, dass er auch im Sprint Cup der GT World Challenge Europe antreten darf. Diese Serie war früher als Blancpain GT Series bekannt und zählt somit zu den besten GT-Serien der Welt. «Dass unser Auto bei erfolgreicher Homologation durch die SRO nun auch in der absoluten GT-Topliga 'GT World Challenge Europe Sprint Cup' startberechtigt sein wird, ist natürlich eine sensationelle Neuigkeit, die uns sehr große Freude bereitet», so Trunkenpolz weiter.

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