Neuer GT3-Ferrari wird ab 2022 bei Oreca montiert

Von Oliver Müller
Neue Partner im GT3-Bereich: Antonello Coletta (li.) und Hugues de Chaunac

Neue Partner im GT3-Bereich: Antonello Coletta (li.) und Hugues de Chaunac

Ferrari ist eine neue Partnerschaft mit Oreca eingegangen. Das Unternehmen aus Signes in Südfrankreich wird die neue GT3-Version von Ferrari montieren und auch den Kundenservice des Rennwagens übernehmen.

Neuerung im Kundensportbereich von Ferrari: Die Marke aus Italien hat einen neuen Partner für das Programm im GT3-Sport verpflichtet. Dabei handelt es sich um Oreca. Das Unternehmen aus Signes (in der Nähe der Rennstrecke von Le Castellet) in Südfrankreich wird für die Montage und den Kundenservice des neuen GT3-Ferraris zuständig sein.

«Die Vereinbarung mit ORECA ist ein wichtiger Startpunkt für das neue GT3-Projekt. Wir haben einige sehr ehrgeizige Ziele, da dieses Auto in die Fußstapfen des 488 treten wird, der das erfolgreichste Modell in der Geschichte des springenden Pferdes war. Neben der Kompetenz und dem Wissen unserer Ingenieure können wir auf einen erstklassigen Partner wie ORECA zählen, der in der Langstreckenwelt hochkarätige Erfolge erzielt hat. Daher blicken wir mit Zuversicht in die Zukunft», erklärt Ferrari-GT-Kundensportchef Antonello Coletta.

Der neue GT3-Rennwagen von Ferrari wird jedoch komplett in Maranello designt. Hier ist das Team rund um Ferdinando Cannizzo zuständig. Oreca kümmert sich dann um den Aufbau und den Kundenservice des Rennwagens. Erste Tests auf der Rennstrecke werden Anfang 2022 erwartetet. Der erste Renneinsatz ist für 2023 angepeilt.

Aktuell ist jedoch noch immer unklar, auf welchem Modell der neue GT3-Ferrari basieren wird. Viele Spekulationen gehen hier in Richtung des Ferrari 296, der mit einem V6-Turbomotor mit gut 2.9 Litern Hubraum ausgestattet ist (daher übrigens der Name 296).

Oreca löst somit Michelotto ab, die aktuell noch im GT3-Bereich mit Ferrari zusammenarbeiten. Oreca ist vor allem aus dem LMP-Sport bekannt und hat Erfolge mit LMP1, LMP2 und LMPC-Boliden erzielt. Die Firma von Hugues de Chaunac hat jedoch auch Erfahrungen im GT-Bereich vorzuweisen – wie beispielsweise mit der Chrysler Viper GTS-R oder dem Saleen S7R.

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