Führungswechsel in Weissach

Von Oliver Runschke
Sportwagen Sonstiges
Wolfgang Dürheimer wird VW-Konzern-Motorsportbeauftragter

Wolfgang Dürheimer wird VW-Konzern-Motorsportbeauftragter

Das Porsche Forschungs- und Entwicklungszentrum in Weissach und damit auch die Motorsportabteilung bekommt einen neuen Chef. Wolfgang Dürheimer wird durch Wolfgang Hatz ersetzt.

Die Porsche Motorsportabteilung bekommt ein neuen, obersten Dienstherr. Ab dem 01. Februar übernimmt der bisherige Leiter Volkswagen-Konzern Aggregate-Entwicklung, Wolfgang Hatz, den Vorstandsposten für Forschung und Entwicklung, dem damit auch die Motorsportabteilung in Weissach unterstellt ist. Hatz löst Wolfgang Dürheimer ab, der zukünftig Chef von Bentley und Bugatti wird und gleichzeitig die Funktion des Motorsportbeauftragten im Volkswagen-Konzerns übernimmt.

Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstandes der Porsche AG, hob das herausragende Engagement Dürheimers in den vergangenen zehn Jahren hervor: «Unter seiner Leitung entstanden zahlreiche neue Modelle und Baureihen, die den internationalen Erfolg des Sportwagenherstellers und das Wachstum beflügelten. Cayenne, Panamera und der Rennwagen RS Spyder tragen die unverwechselbare Handschrift von Wolfgang Dürheimer und symbolisieren seine herausragende Kompetenz in der intelligenten und effizienten Sportwagenentwicklung.»

Matthias Müller zeigte sich erfreut, für Dürheimers Nachfolge «einen ausgewiesenen Technik-Experten aus dem Konzern» gewonnen zu haben: «Wolfgang Hatz verfügt über langjährige Erfahrungen bei Volkswagen und bringt alle Voraussetzungen mit, um die Position des Standortes Weissach als Kompetenz-Zentrum für die Entwicklung von Sportwagen weiter auszubauen.»

Dürheimer war eine treibende Kraft hinter dem RS Spyder-Projekt, der bei den Einsätzen von Penske mit dem LMP2 oftmals selbst mit der Stoppuhr in der Hand am Kommandostand das Renngeschehen verfolgte. Auch sein Nachfolger hat eine Vergangenheit im Motorsport und war von 1983 bis 1989 bei der BMW AG und bei BMW Motorsport Ingenieur und Projektleiter in der Motorentwicklung. 1989 kam er zu Porsche und war dort unter anderem an der Entwicklung des Formel-1-Motors beteiligt. 1993 wechselte der Diplom-Ingenieur zu Knorr Bremse und 1995 als Technischer Direktor Motorsport zu Opel, bevor er 1997 die Leitung der Aggregate-Entwicklung bei Fiat übernahm. 2001 kam Hatz in den Volkswagen-Konzern. Hier verantwortete er bis 2009 bei Audi ebenfalls die Aggregate-Entwicklung und übernahm im Februar 2007 die gleiche Funktion im VW-Konzern.

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