Steht das Karriereende von Kenan Sofuoglu kurz bevor?

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Genug Verletzungen, genug Schmerzen: Kenan Sofuoglu erwägt sein Karriereende

Genug Verletzungen, genug Schmerzen: Kenan Sofuoglu erwägt sein Karriereende

Der erfolgreichste Supersport-Pilot aller Zeiten, Kenan Sofuoglu, ist seit 14 Monaten dauerverletzt. Nun denkt der Kawasaki-Pilot ernsthaft über das Ende seiner Karriere nach – möglicherweise bereits 2018.

Gerade die jüngsten Stürze haben Kenan Sofuoglu schwer zugesetzt. Der langwierige Beckenbruch, den sich der 33-Jährige im Oktober 2017 bei einem Highsider in der Superpole-Session in Magny-Cours zugezogen hatte, war noch nicht völlig verheilt, da stürzte der Türke beim Saisonauftakt auf Phillip Island im freien Training wegen eines Reifenschadens bei 257 km/h erneut und überschlug sich im Kiesbett mehrfach. Schwere Abschürfungen, Verbrennungen und Prellungen am ohnehin geschädigten linken Bein sowie am linken Arm waren die Folge – und auch das Becken wurde erneut in Mitleidenschaft gezogen.

Sofuoglu setzte daraufhin nicht nur das Meeting in Thailand auf dem Chang International Circuit aus, auch sein Einsatz in Aragón und Assen ist ernsthaft bedroht. Würde der Puccetti-Pilot auch diese Rennen verpassen, ist der Gewinn der Supersport-WM 2018 nahezu unmöglich.

Und der fünffache Weltmeister macht keinen Hehl daraus, dass er unter diesen Umständen Konsequenzen ziehen würde!

«Ich bespreche mit Kawasaki und dem Puccetti-Team, wie wir mit der aktuellen Situation umgehen wollen», sagte der 43-fache Rennsieger nachdenklich. «Wenn ich auch die Rennen in Aragón und Assen auslassen muss und mein Rückstand in der Weltmeister sehr groß ist, dann muss ich darüber nachdenken, wie es weitergehen soll.»

Gegenüber türkischen Medien hat Sofuoglu bereits seinen Rücktritt am Ende der Saison angekündigt. Nun kann dieser noch viel früher kommen. «Die letzten Stürze waren schwer zu verkraften, besonders 2017 in Magny-Cours und zuletzt der auf Phillip Island», gab der Türke zu. «Es kann sein, dass ich mit dem Rennsport aufhören werde. Aber das entscheide ich noch nicht jetzt. Ich werde zuerst nach Hause reisen und mit allen Beteiligten sprechen. Vielleicht gibt es aber bereits vor Aragón ein eindeutige Entscheidung.»


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