Grübler Philipp Öttl: «Ich dachte nicht so viel nach»
In den letzten drei Events der Supersport-WM 2021 geriet Philipp Öttl aus dem Team Puccetti Kawasaki aus dem Tritt und verlor den dritten Gesamtrang. «Mir fehlte die Lockerheit», meinte der 25-Jährige.
Nach Jerez, dem 17. von 23 Rennen in diesem Jahr, lag Philipp Öttl auf dem dritten WM-Rang. Bis dahin eroberte der in Salzburg wohnhafte Bayer sieben Podestplätze und war auf dem besten Weg, seine WM-Platzierung aus dem Vorjahr zu verteidigen.
Doch bei den abschließenden drei Saisonevents in Portimao, San Juan und Mandalika kam der Kawasaki-Pilot aus dem Puccetti-Team nie über Rang 8 hinaus. Manuel Gonzalez (ParkinGO Yamaha) konnte so WM-Bronze erobern und auch Jules Cluzel (GMT94 Yamaha) zog mit vier Siegen in den letzten sechs Rennen an Öttl vorbei.
Die Rennen in Indonesien beendete Philipp bei schwierigen Bedingungen, immer wieder hat es auf der Insel Lombok geregnet, auf den Rängen 12 und 9.
"Im ersten Rennen hatte ich mit den Slick-Reifen auf der nassen Strecke kein Gefühl", schilderte Öttl. "Es dauerte zu lange, bis ich mich darauf eingestellt hatte. Mein zweiter Start war besser und ich konnte den achten Rang halten. Doch dann habe ich einen kleinen Fehler gemacht und fiel um vier Plätze zurück. Das Aufholen war sehr mühsam, aber im Vergleich zum Samstag war das nicht so schlecht. Ich hatte mir etwas mehr erwartet von meinen letzten Supersport-Rennen. Mir fehlte die Lockerheit, mit der ich es sonst in den Griff bekam. Zu Anfang regnete es relativ viel, ich dachte aber nicht so viel nach wie am Samstag und es ging besser."
Für 2022 und 2023 hat Öttl einen Vertrag mit dem Team Go Eleven Ducati für die Superbike-WM unterschrieben.
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