MotoGP: VR46 bleibt der Vision treu

SSP-WM Assen: Eine Yamaha und eine Ducati zusätzlich

Von Kay Hettich
Das Teilnehmerfeld der Supersport-WM in Assen ist groß

Das Teilnehmerfeld der Supersport-WM in Assen ist groß

Das Teilnehmerfeld der Supersport-WM wächst in Assen auf üppige 34 Piloten. Die Gaststarter Twan Smits (Yamaha) und Wiljan van Wikselaar (Ducati) könnten unterschiedlicher nicht sein.

Assen hat in der Superbike-WM eine lange Tradition. In diesem Jahr gastiert die seriennahe Weltmeisterschaft bereits zum 32 Mal auf dem TT Circuit in der Provinz Drehnte. Mit dabei sind auch in diesem Jahr einige Wildcard-Piloten. Bereits bekannt waren Senna van den Hoven (Kawasaki) und Dylan Czarkowski (Yamaha) in der Supersport-WM 300. Die beiden Niederländer bestreiten die IDM SSP 300.

Aus der IDM bekannt ist auch Twan Smits, der an der Supersport-Kategorie teilnehmen wird. Der 20-Jährige fährt für das Team Apreco Racing, das technisch von Ten Kate unterstützt wird. Smits wurde der Gewinn der IDM Supersport 2023 durch eine umstrittene Entscheidung des DMSB aberkannt. Sein WM-Debüt gab der Yamaha-Pilot bereits im vergangenen Jahr in Portimão. «Nachdem ich letztes Jahr in Portimão zum ersten Mal an der FIM Supersport-Weltmeisterschaft teilgenommen habe, freue ich mich sehr auf das Rennen in Assen. Es ist wirklich cool, das zusammen mit meinem Team Apreco und vor heimischem Publikum zu machen», jubelte Smits. «Wir haben den Test in Valencia erfolgreich abgeschlossen, was uns allen Grund zum Optimismus gibt.»

Mit Wiljan van Wikselaar gibt es in der mittleren Kategorie einen weiteren Gaststarter. Trotz seiner 28 Jahre bringt der Ducati-Pilot einerseits nicht viel Erfahrung auf der Rundstrecke mit, er ist aber aktueller niederländischer Meister und nahm 2022 an der Rallye Dakar teil. «Es ist ein wahr gewordener Traum, aber es ist ein Sprung ins Unbekannte. Ich bin 2019 zum ersten Mal auf ein Rennmotorrad gestiegen und jetzt bekomme ich die Gelegenheit, mit den Besten der Welt Rennen zu fahren», sagte der Niederländer ehrfürchtig. «Aber es ist eine Chance, die ich natürlich mit beiden Händen ergriffen habe! Wir gehen ohne Erwartungen dorthin und das Ziel ist es, mich für die Rennen zu qualifizieren, damit ich so viel wie möglich lernen kann.»

Gaststarter in der Superbike-WM wird es nicht geben.

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