Tom Eder: Superstock-600-Meister als Rennveranstalter

Von Helmut Ohner
Strassensport
2020 veranstaltet Thomas Eder eine eigene Rennserie

2020 veranstaltet Thomas Eder eine eigene Rennserie

Weil er bei anderen Rennveranstaltern Verbesserungsbedarf sah, entschloss sich der österreichische Staatsmeister der Klasse Superstock 600 Thomas Eder eine eigene Rennserie ins Leben zu rufen.

Im Vorjahr lieferte sich Thomas Eder mit Kevin Ranner einen spannenden Zweikampf um den Titel in der österreichischen Meisterschaft der Klasse Superstock 600. Bei zwölf Rennen stand der Yamaha-Pilot elf Mal auf dem Stockerl, sechs Mal davon als Sieger. Weil Ranner nach Stürzen zweimal punktelos blieb, hatte Eder am Saisonende klar die Nase vorne.

Dieses Jahr wollte er nicht nur seinen Titel verteidigen, der 35-jährige Bayer tritt auch als Organisator einer eigenen Rennserie für Hobby-Rennfahrer auf. «In der Vergangenheit habe ich immer wieder Hobby-Veranstaltungen zur Vorbereitung auf die Meisterschaftsläufe genutzt. Dabei habe ich erlebt, dass einiges nicht optimal läuft. Das möchte ich besser machen», verriet Eder.

«Bei mir wird in vier Kategorien eingeteilt. Neben den Einsteigern und den ambitionierten Fahrern gibt es für die ganz schnellen Jungs eine Supersport- und eine Superbike-Klasse. Außerdem habe ich an den Renntagen genügend zeitliche Reserven einkalkuliert, dass auch bei unvorhersehbaren Ereignissen, alle Rennen durchgeführt werden können.»

Als Chef-Instruktor für die Racing-Schule konnte für die diesjährige Saison Österreichs zweifacher Berg-Meister Andreas Gangl gewonnen werden, der seine Rennstreckenerfahrung ebenso wie Eder selbst an interessierte Fahrer weitergeben wird.

Interessante Preise sind ein weiteres Argument, mit dem Eder potentielle Kunden an seine Rennserie binden möchte. «Für die Gesamtsieger in den Klassen Supersport und Superbike gibt es von der Firma Frey zur Verfügung gestellte Daytona-Rennstiefel. Dazu wird es für Rennsieger Schmiermittel, Reifen etc. geben. Und am Ende der Saison winkt auch noch Bargeld für die Top-3.»

Vier der acht geplanten Veranstaltungen mussten wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Durch die gelockerten Reisebestimmungen geht es am letzten Juni-Wochenende endlich los. «Der erste Termin auf dem Pannonia Ring ist bereits gut gebucht. Wer also noch dabei sein möchte, sollte sich mit der Anmeldung nicht mehr allzu viel Zeit lassen.»

Renntermine
26. – 28.06. Pannonia Ring (Ungarn)
10. – 12.07. Slovakia Ring (Slowakei)
14. – 16.08. Most (Tschechien)
11. – 13.09. Rijeka (Kroatien)

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