Christian Zaiser: Neues Team

Von Andreas Gemeinhardt
Strassensport Sonstiges
Christian Zaiser startet in Italien auf einer KTM.

Christian Zaiser startet in Italien auf einer KTM.

Nach seiner verletzungsbedingten Zwangspause gibt Christian Zaiser sein Debüt in der Italienischen Superbike-Meisterschaft auf KTM.

Vor sechs Wochen stürzte Christian Zaiser beim Endurance-WM-Lauf in Albacete schwer. Während die Diagnose im spanischen Hospital mit einem Bruch des Schulterblattes noch eher glimpflich ausfiel, stellte man bei einer weiteren Untersuchung in Österreich auch noch den Bruch des Schlüsselbeines fest. Kein Grund für Zaiser seine Knochen zu schonen. Bereits zwei Wochen nach dem Unfall hing er seine Schlüsselbein-und Schulterblattgurte an den Nagel und nahm sein körperliches Trainingsprogramm wieder auf. «Ich wollte einfach so schnell als möglich wieder an die Strecke zurück», erklärte Zaiser. «Ich weiss, wie schnell man Muskelmasse verliert. So blieb mir keine andere Wahl, als wieder zu den Hanteln zu greifen.»

Nun warte eine neue Herausforderung auf den 35-jährigen Österreicher. Während seiner Zwangspause kam vom italienischen Teambesitzer Stefano Caracchi die Anfrage an Zaiser, ob er mit der neuen KTM RC8R die Italienischen Superbike-Meisterschaft in Angriff nehmen möchte. Der Einsatz des italienischen KTM-Teams war ursprünglich schon zu Beginn der Saison mit Lorenzo Lanzi geplant. Lanzi erteilte Caracchi allerdings aufgrund seines Angebotes aus der Superbike-WM eine spontane Absage. Daraufhin entschied sich das Team vorerst vernünftige Aufbau- und Testarbeit an der KTM vorzunehmen, bevor es zum Debüteinsatz in der italienischen Meisterschaft kommen soll.

Am kommenden Wochenende ist es soweit. Zaiser wird der erste Pilot sein, der die neue KTM RC8R in der Italienischen Meisterschaft pilotieren wird. Teamchef Stefano Caracchi kennt Zaiser schon aus seiner Zeit in der Supersport-WM und vertraut auf Zaiser’s schnelle Abstimmungsfähigkeiten, die sich hilfreich für den ersten Auftritt des neuen Teams auswirken sollen. «Ich kenne zwar das Motorrad noch nicht, aber ich weiss wie professionell die Truppe um Caracchi arbeitet», meint Zaiser. «Und wenn die Power der KTM stimmt, dann sollte es auch mit dem Top-Ten-Ergebnis, welches dem Team vorschwebt, klappen.»

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