Supermoto-ÖM Himberg: Lukas Höllbacher zu schlagen

Von Alfred Domes
Supermoto-ÖM
Lukas Höllbacher (1) kam im dritten Lauf an Rudi Bauer nicht vorbei

Lukas Höllbacher (1) kam im dritten Lauf an Rudi Bauer nicht vorbei

Lukas Höllbacher führt die Österreichische Supermoto-Meisterschaft nach Himberg weiterhin deutlich an. Rudi Bauer konnte ihn immerhin einmal schlagen.

15 Minuten und eine Runde lang jagte Lukas Höllbacher im dritten Lauf vergeblich hinter Rudi Bauer her. Dann entschieden wenige Zentimeter für den KTM-Fahrer aus Oberösterreich. Damit vereitelte er einen Dreifach-Erfolg von Husqvarna-Fahrer Höllbacher, der seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 27 Punkte ausbaute. «Der Rudi war richtig schnell, ich hatte keine Möglichkeit zu überholen», so der immer gut aufgelegte «Luki», dessen Schwester Laura in der Junioren-Klasse groß aufgeigte.

Nach zwei lupenreinen Start-Ziel-Siegen, gelang Höllbacher im dritten Lauf der Start nicht nach Wunsch und Bauer zog in Front. Auf der schnellsten Strecke Österreichs, die auf der langen Geraden Spitzengeschwindigkeiten bis 150 km/h zuließ, hielt er sich im Windschatten seines Vordermannes ohne aus ihm herauszukommen.

Hinter Höllbacher und Bauer blieb in der Tageswertung Manuel Hagleitner an dritter Stelle, während der vielbeschäftigte Andreas Buschberger, er fuhr drei Juniorenrennen und die drei S1-Läufe, auf den hervorragenden vierten Platz kam: vor Rothbauer, Wedenig, Gattinger und Christian Ackerl, der die 1550-Meter-Strecke vor den Toren Wiens hergerichtet hatte. Die vorgenannten Fahrer lieferten schöne Positionskämpfe, wobei Rothbauer im letzten Lauf seinem Knie Tribut zollen musste; Gattinger und Wedenig zogen an ihm vorbei.

Zweimal Buschberger (KTM) und einmal Bernhard Hitzenberger (Yamaha) hieß es in der Junioren-Klasse. Ähnlich wie Höllbacher die S1-Klasse beherrscht, macht es Buschberger bei den Nachwuchsfahrern. Bereits 37 Zähler Vorsprung hat er in der ÖM vor seinem Schwanenstadt-Klubkollegen Hitzenberger. Tolle Kämpfe gab es hinter den beiden, wobei vor allem Laura Höllbachers Kampfgeist die Zuschauer begeisterte. Zwei vierte Plätze und ein zweiter Rang ergaben den verdienten Sprung aufs Podest in der Tageswertung.

Stand Österreichische Supermoto-Meisterschaft:

S1: 1. Lukas Höllbacher, 216 Punkte. 2. Bauer 189. 3. Hagleitner 173. 4. Wedenig 127. 5. Rothbauer 123. 6. Hochreiter 112. 7. Ackerl 105. 8. Gattinger 104. 9. Buchberger 88. 10. Eder 86.

Junioren: 1. Buschberger 197. 2. Hitzenberger 160. 3. Mayerbüchler 150. 4. Larcher 140. 5. Laura Höllbacher 150. 6. Gattermaier 120. 7. Schönleitner 97. 8. Poppenreiter 71. 9. Sauer 66. 10. Lehner 58.

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