Ana Carrasco (Kawasaki): Rundenrekord, dann Crash

Von Andreas Gemeinhardt
Supersport-WM 300

Ana Carrasco (Kawasaki Provec) hatte bei ihrem Heimrennen im MotorLand Aragon kein Glück. Nachdem die Weltmeisterin im Kampf um die Podiumsplätze einen neuen Rundenrekord aufgestellt hatte, stürzte sie in der 6. Runde.

Der Saisonstart zur Supersport-WM 300 ließ an Spannung nichts zu wünschen übrig. Sieben Piloten der Nachwuchsrennserie stritten um den Tagessieg, den sich Manuel Gonzales (Kawasaki) vor Hugo De Cancellis (Yamaha), Scott Deroue (Kawasaki) und dem deutschen KTM-Piloten Jan-Ole Jähnig sicherte.

Von den Titelanwärtern der letzten beiden Jahre war im MotorLand Aragon, mit Ausnahme von Vizeweltmeister Scott Deroue, nicht viel zu sehen. Die beiden Kawasaki-Piloten Mika Perez und Marc Garcia landeten weit abgeschlagen auf den Plätzen 15 und 25, Galang Hendra Pratama (Yamaha) stürzte bereits an der Anfangsphase des Rennens.

Ana Carrasco aus dem neu formierten Team Kawasaki Provec, die 2018 als erste Frau der Welt in einer Solo-Klasse die Motorrad-Weltmeisterschaft gewann, hatte bei ihrem Heimrennen kein Glück. Die 22-jährige Spanierin stürzte in der sechsten Runde im Kampf um die Podiumsplätze und blieb damit ebenfalls ohne Zähler. 

«Es ist natürlich sehr bedauerlich, dass ich keine Punkte geholt habe», ärgerte sich Carrasco. «Wir hatten im Training einige Probleme und deshalb musste ich aus der vierten Reihe starten. Im Rennen war ich sehr schnell. Ich kam gut voran und stellte dabei sogar einen neuen Rundenrekord auf. Einige Bikes hatten eine bessere Beschleunigung als meine Kawasaki, aber beim Anbremsen und im Top-Speed war ich super stark.»

«Beim Sturz berührten sich zwei Kerle vor mir und ich musste das Gas zudrehen. Im gleichen Augenblick krachte mir ein anderer Konkurrent von hinten in die Karre. Es ist eine Schande, weil ich sicher bin, dass ich es mindestens bis auf einen der Podiumsplätze nach vorn geschafft hätte. Ich möchte mich bei allen Leuten bedanken, die mich im Motorland Aragon besucht haben und natürlich auch bei meinem Team. In vier Tagen geht es in Assen bereits weiter, ich kann es kaum noch erwarten!»

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