KTM Freudenberg gibt Gas: Eine Sekunde gefunden!

Von Kay Hettich
Supersport-WM 300
Die KTM RC390 wurde vom Team Freudenberg während der Corona-Pause deutlich verbessert

Die KTM RC390 wurde vom Team Freudenberg während der Corona-Pause deutlich verbessert

In zwei Wochen erleben wir in Jerez den Saisonauftakt der diesjährigen Supersport-WM 300. Als einziges KTM Team bemühte sich das Team Freudenberg nach Kräften, die RC390 besser zu machen.

Passierte in der Superbike-WM 2020 bisher wenig – nur der Saisonauftakt auf Phillip Island fand statt –, so geschah in der Supersport-WM 300 fast gar nichts. Selbst Tests waren bisher Mangelware. Vergleiche mit der Konkurrenz gab es kaum.

KTM Freudenberg kehrte nach dem Corona-Lockdown erstmals im Juni auf dem Lausitzring auf die Piste zurück. Die gute Nachricht: Das sächsische Team überstand die Krise und wird alle ursprünglich geplanten Aktivitäten in WM und IDM mit allen Fahrern durchführen.

«Es tut gut, wieder an der Rennstrecke zu sein und die Aussicht auf etwas Lohn für die viele Arbeit im Winter und in den letzten Wochen ist wieder da», atmete Teamchef Carsten Freudenberg auf. «Die Aufbruchstimmung im Team ist zu spüren und wir freuen uns schon riesig auf das erste Wochenende in Jerez.»

Obwohl zeitweise befürchtet werden musste, dass die Saison 2020 dem neuartigen Corona-Virus komplett zum Opfer fallen könnte, wurde am Teamsitz in Bischofswerda an der Verbesserung der RC390 gearbeitet.

«Rückblickend war die letzten drei Monate sehr anstrengend. Vor allem die Ungewissheit hat uns allen sehr zu schaffen gemacht», gibt Freudenberg zu. «Wir haben im Winter natürlich wieder viel investiert. Zeit, Geld usw., um unser Team in 2020 einen nächsten Schritt machen zu lassen. Anfang März stand dann erstmal alles in Frage und keiner wusste, ob es 2020 noch Rennen geben wird. Ich bin stolz, wie motiviert alle waren, trotz der Ungewissheit.»

Zumindest die Erkenntnisse vom Test in der Lausitz machen Mut, dass die KTM-Piloten in der Saison 2020 konkurrenzfähig sein können. 

Denn Freudenberg hatte in den letzten Monaten Prüfstandtests, Fahrwerksverbesserungen und einiges mehr erreicht. Das spiegelte sich  in den Rundenzeiten der Piloten wieder, denn am Ende des Tests in der Lausitz war die schnellste KTM eine ganze Sekunde schneller, als die bis dato schnellste Zeit einer Freudenberg-KTM auf diesem Kurs. 

Vor dem Saisonauftakt in Jerez am ersten August-Wochenende ist im Juli ein zweitägiger Test in Oschersleben geplant.


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