Test-Marathon für Deroue: WM-Titel soll nach Holland

Von Kay Hettich
Supersport-WM 300
Scott Deroue ist bereit für den WM-Titel

Scott Deroue ist bereit für den WM-Titel

Am ersten August-Wochenende startet die Supersport-WM 300 in die Saison 2020. Im vierten Anlauf will Scott Deroue den WM-Titel in die Niederlande bringen. Dafür legte sein Team MTM MotoPort einen Test-Marathon ein.

Über Monate staubten die Kawasaki Ninja 400 von MTM MotoPort ein, wegen der Corona-Pandemie standen die Räder still. Seit die Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Virus gelockert werden, beginnen die Teams der Nachwuchsserie mit den ersten Testfahrten.

Als einer der Favoriten auf den WM-Titel gilt Scott Deroue, der seit 2017 an der 300er Serie teilnimmt und die Plätze 3, 3 und 2 erreichte. Der erfahrene Niederländer fühlt sich bereit für den Titel.

Mit einem Test-Marathon bereitet sich MTM Motoport auf den Saisonstart in Jerez vor. Nach dem ersten Test in Assen Ende Mai folgten weitere Tests in Zolder, Mettet und erneut in Assen. Auf dem Testplan stand vor allem die Anpassung des Fahrwerks an Slick-Reifen, die 2020 erstmalig verwendet werden.

«Ich war ewig nicht mehr in Zolder und brauchte die ersten Sessions, um mich wieder an die Strecke zu gewöhnen. Am Ende des Tages hatte es zwar etwas geregnet, die Slicks haben sich aber auch hier gut angefühlt – das ist sehr positiv», meinte der 24-Jährige. «In Mettet war nicht viel los und wir konnte viele freie Runden fahren. Gerade kurz vor Saisonbeginn war mir das wichtig. Speed und Rundenzeiten waren ziemlich gut.»

Vor dem ersten Saisonrennen ist ein weiterer Test in Aragón geplant. Dann haben Deroue und seine Teamkollegen Koen Meuffels und Jeffrey Buis fünf Tests in nur sieben Wochen hinten sich.

Aussagekräftiger war der Testtag in Assen, auch wenn das Heimrennen von Deroue bisher nicht bestätigt ist.

«Der Testtag in Assen wir gut – wir hatten fünf Session auf der Strecke», berichtete der Kawasaki-Pilot. «Wir haben ständig Fortschritte mit dem Set-up gemacht und meine Rundenzeiten wurden immer besser. Nur weil der Wind heftig war, konnten wir nicht die schnellsten Zeiten fahren.»

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