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Drama im Finale: Sexton (HRC) siegt, Roczen verletzt

Ken Roczen (Suzuki) startete gut ins Saisonfinale, doch er verdrehte sich schon in der ersten Runde in einer Linkskehre das Knie und musste das Rennen verletzt aufgeben. Damit verpasste der Deutsche den 3. Gesamtrang.

US-Supercross

Im Artikel erwähnt









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Finale der US-Supercross-Meisterschaften in Salt Lake City. Nach den Dramen der letzten Wochen mit den verletzungsbedingten Ausfällen von Eli Tomac (Yamaha), Cooper Webb (KTM), Justin Barcia (GASGAS) und weiteren Top-Piloten, schien das Saisonfinale für Ken Roczen (Suzuki) reine Formsache zu sein, denn ihm fehlten nur noch 2 Punkte, um die Saison auf Rang 3 zu beenden. Ein 21. Platz und damit vorletzter Platz hätte ihm also schon gereicht, um das Podium im letzten Rennen der Saison zu erreichen.

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Der Tag lief nach Plan: Roczen gewann seinen Vorlauf und startete gut ins Finale. In der ersten Runde befand er sich auf P3 hinter Chase Sexton (Honda) und Adam Cianciarulo (Kawasaki). Doch plötzlich verlangsamte der Deutsche das Tempo. Er war in einer Linkskehre weggerutscht und hatte sich dabei das linke Knie so sehr verdreht, dass er das Rennen noch in der ersten Runde aufgeben musste. Die Szenen erinnerten an den Ausfall von Eli Tomac vor einer Woche. Auch Roczen hatte sich ohne einen Sturz verletzt.

Damit trat das unwahrscheinliche Szenario ein: Roczen konnte nicht einmal mehr die erste Runde beenden, wurde auf P22 und damit als Letzter gewertet und erhielt dafür nur einen Punkt. Damit beendete der Deutsche die Saison zwar punktgleich mit Webb, doch Webb hat in dieser Saison zwei Siege auf seinem Konto, Roczen nur einen. Damit wurde Cooper Webb Dritter der Gesamtwertung. Roczen beendet die Saison als Vierter.

Der Deutsche suchte nach seinem Ausfall das Medical Center auf. Eine Diagnose liegt zur Zeit noch nicht vor. Es ist aber zu befürchten, dass er sich beim Abstützen seines Beins eine Bänderverletzung im Knie zugezogen hat.

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Chase Sexton gewann das Finale mit einem souveränen Vorsprung von 18,2 Sekunden und konnte seine Meisterschaft mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg feiern. Zweiter wurde Red Bull KTM Werksfahrer Aaron Plessinger. Justin Hill erreichte erstmals in seiner Karriere das Podium eines 450er-Finales.

Adam Cianciarulo, der zu Rennbeginn auf P2 rangierte, fiel am Ende auf P4 zurück, nachdem ihn Hill überholen konnte.

Ergebnis Salt Lake City, 450 ccm:

1. Chase Sexton (USA), Honda

2. Aaron Plessinger (USA), KTM

3. Justin Hill (USA), KTM

4. Adam Cianciarulo (USA), Kawasaki

5. Dean Wilson (GB), Honda

6. Joshua Hill (USA), KTM

7. Shane McElrath (USA), Suzuki

8. Justin Starling (USA), GASGAS

9. Devin Simonson (USA), Kawasaki

10. Grant Harlan (USA), Yamaha

...

22. (DNF) Ken Roczen (D), Suzuki

...

DNS: Eli Tomac (USA), Yamaha

DNS: Colt Nichols (USA), Honda

DNS: Jason Anderson (USA), Kawasaki

DNS: Justin Barcia (USA), GASGAS

DNS: Cooper Webb (USA), KTM

DNS: Christian Craig (USA), Husqvarna

DNS: Joey Savatgy (USA), Kawasaki

DNS: Dylan Ferrandis (F), Yamaha

DNS: Malcolm Stewart (USA), Husqvarna

DNS: Marvin Musquin (F), KTM

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Meisterschaftsendstand nach Lauf 17 von 17:

1. Chase Sexton (USA), Honda, 372

2. Eli Tomac (USA), Yamaha, 339, (-33)

3. Cooper Webb (USA), KTM, 304, (-68)

4. Ken Roczen (D), Suzuki, 304, (-68)

5. Justin Barcia (USA), GASGAS, 267, (-105)

6. Jason Anderson (USA), Kawasaki, 242, (-130)

7. Aaron Plessinger (USA), KTM, 236, (-136)

8. Justin Hill (USA), KTM, 212, (-160)

9. Adam Cianciarulo (USA), Kawasaki, 210, (-162)

10. Dean Wilson (GB), Honda, 200, (-172)

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Pos

Fahrer

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1

Ken Roczen

349

2

Hunter Lawrence

346

3

Cooper Webb

315

4

Eli Tomac

275

5

Justin Cooper

273

6

Chase Sexton

237

7

Malcolm Stewart

204

8

Joey Savatgy

194

9

Jorge Prado

189

10

Justin Hill

188

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