Porsche mit dem 918 am Ring?

Von Guido Quirmbach
VLN
Löst der 918 (vorn) den 911 GT3 R Hybrid nach nur einem Jahr ab?

Löst der 918 (vorn) den 911 GT3 R Hybrid nach nur einem Jahr ab?

Plant Porsche mit der in Genf vorgestellten Studie Porsche 918 Spyder einen Einsatz bei den 24 Stunden am Nürburgring 2011?

Porsche hätte am vergangenen Wochenende beinahe Rennsportgeschichte geschrieben und mit dem 911 GT3 R Hybrid die 24 Stunden am Nürburgring gewonnen. Leider fiel der Wagen in Führung liegend kurz vor dem Ende aus.

Der Einsatz war bemerkenswert, vor allem die Standfestigkeit des Systems. Es war ein Motorschaden, der den Auftritt beendete, das Hybrid-System arbeitete bis zum Ausfall einwandfrei. Der Vorteil lag vor allem im Verbrauch, der GT3 R Hybrid konnte mit einer Tankfüllung zehn Runden draussen bleiben, die Konkurrenz nur deren acht. Wobei man aber fairerweise sagen muss, dass der Hybrid vom Reglement her einen 120 ltr. Tank hatte, damit standen 20 Liter mehr zur Verfügung als der 911 GT3 R ohne Hybrid-Technologie. Was mehr für die längere Ausdauer mehr verantwortlich war, Hybrid oder das grössere Tankvolumen, wissen nur die Porsche-Techniker.

Nun plant Porsche nach dem trotz des fehlenden Happy Ends sehr erfolgreichen Einsatz für 2011 noch einen draufzusetzen: Gemäss «auto, motor & sport» soll die beim diesjährigen Automobilsalon vorgestellte Studie des Porsche 918 Spyder im nächsten Jahr beim Eifelmarathon antreten. Der 1.490kg schwere Wagen ist mit einem plug-in-Hybrid-System ausgestattet. Porsche kombiniert darin ein V8-Triebwerk, das mehr als 500 PS leistet, mit drei insgesamt 160 kW starken Elektromotoren. Gemäss «ams» beträgt die Reichweite des reinen Elektroantriebes 25km.

Im Falle eines Sieges bei den nächsten 24 Stunden könnte er damit medienwirksam die letzte Runde winkend beinahe nur noch mit dem Elektroantrieb fahren. Wir werden sehen…

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