«Entweder sass ich im Flugzeug oder im Rennauto»

Von Sören Herweg
VLN
Marc Lieb am Steuer des Manthey-Porsche

Marc Lieb am Steuer des Manthey-Porsche

Porsche-Werksfahrer Marc Lieb kann sich derzeit über Langeweile nicht beklagen.

Viele Motorsportfans, träumen davon an jedem Wochenende irgendeine Rennstrecke dieser Welt zu besuchen, für Marc Lieb ist dies derzeit Realität. Der Porsche-Werksfahrer drehte vor etwas mehr als zwei Wochen seine Runden beim Le Mans Series-Test in Paul Ricard. Nach den Tests am Freitag und Samstag jettete er sonntags in die USA, wo er am Montag bereits wieder für Flying Lizard in Sebring testete. Dort stand dann am Wochenende auch das 12-Stunden-Rennen auf dem Programm.

Wieder zurück in Deutschland erneute Tests für seinen Arbeitgeber Porsche in Weissach bevor Lieb dann für Manthey-Racing an den Test- und Einstellfahrten der VLN in der «Grünen Hölle» teilnahm. «Die vergangenen Wochen waren sehr anstrengend. Wenn ich nicht im Rennauto platz nahm, habe ich im Flugzeug gesessen, » so der viel beschäftigte Porsche-Werksfahrer.

Am vergangenen Samstag repräsentierte der Ludwigsburger dann Manthey-Racing noch bei der Pressekonferenz im Rahmen der Test- und Einstellfahrten der Langstreckenmeisterschaft, dabei fuhr er im grün-gelben Manthey-Porsche 911 GT3 R ins Ring-Boulevard ein und präsentierte den Fans sein 2011er Arbeitsgerät. Marc Lieb: «Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 haben wir wieder einen Konkurrenten mehr bekommen, da müssen wir erst einmal abwarten wie stark sie sind. An unserem Porsche haben wir Kleinigkeiten, im Rahmen des GT3-Reglements, verbessert und unser Ziel ist es auf jeden Fall dort weiterzumachen, wo wir 2010 aufgehört haben.»

Nach aktuellem Stand wird der Ludwigsburger nur drei Rennen der Langstreckenmeisterschaft bestreiten können. «Das macht mich schon ein bisschen traurig, aber zum Glück kann ich bei beiden 6-Stunden-Rennen starten.» Für Lieb geht die Rennerei aber schon am kommenden Wochenende weiter, dann startet er zusammen mit Richard Lietz im von Felbermayr-Proton eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR beim Auftakt der Le Mans Serie in Paul Ricard.

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