Premierensieg für Frikadelli Racing

Von Sören Herweg
VLN
Der siegreiche Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing

Der siegreiche Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing

Klaus Abbelen, Patrick Pilet und Patrick Huisman sichern der «Schnellsten Frikadelle der Welt» ihren ersten Sieg in der Langstreckenmeisterschaft

Der Renntag zum vierten VLN-Saisonlauf begann mit einem Paukenschlag, im Qualifying brannte Uwe Alzen eine Rundenzeit von 8:02.418 Minuten in den Asphalt der Nürburgring-Nordschleife sowie Kurzanbindung der GP-Strecke. Dies bedeutete für den Betzdorfer zum einen die Pole-Position für das 53. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen als auch ein neuer Qualifying-Rundenrekord. Auch über weite Teil des Rennens bestimmte der BMW Z4 GT3 rund um Uwe Alzen, Alexandros Margaritis und Philipp Wlazik das Geschehen an Spitze, ehe er rund 75 Minuten vor Schluss mit einem technischen Defekt im Bereich Galgenkopf ausrollte.

Die Führung übernahm der Porsche 911 GT3 R des Frikadelli Racing Teams, vor allem dank der tatkräftigen Unterstützung von Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet holte die Mannschaft rund um Sabine Schmitz und Klaus Abbelen ihren ersten VLN-Gesamtsieg. Sabine Schmitz, konnte aufgrund einer Knieverletzung nicht am Rennen teilnehmen. «Das ist erst mein dritter VLN-Einsatz und, dass ich jetzt schon meinen ersten Gesamtsieg geholt habe freut mich natürlich sehr. Die Mannschaft von Frikadelli Racing hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet und ich freue mich schon auf meinen nächsten Einsatz im Team von Klaus und Sabine,» so Patrick Pilet, der sich den Elfer mit Patrick Huisman und Teamchef Klaus Abbelen teilte.

Auf Platz zwei überquerte der BMW Z4 GT3 des Pixum Team Schubert die Ziellinie, für Abdulaziz Al Faisal, Max Sandritter sowie Dominik Baumann war es das erste VLN-Podium im ersten Rennen im Jahr 2013. «Eigentlich wollten wir heute unsere Streckenkenntnisse verbessern, deswegen freue ich mich riesig über das Podium und hoffe, dass wir in vier Wochen beim 6h-Rennen an den Erfolg anknüpfen können,» berichtete Al Faisal.

«Unverhofft kommt oft, so kann man unsere Rennen am besten beschreiben, » gab Georg Weiss nach dem Rennen zu. Jochen Krumbach übernahm erst in der vorletzten Rennrunde mit dem Wochenspiegel-Porsche 911 GT3 RSR die dritte Position und brachte diesen für sich, Georg Weiss, Michael Jacobs und Oliver Kainz nach Hause. Krumbach profitierte dabei vom Pech des Phoenix-Racing Audi R8 LMS ultra, dem auf Platz drei liegend ein langsames Fahrzeug in die Quere kam. Johannes Stuck, Ferdinand Stuck, Frank Stippler legten bis dahin eine spektakuläre Aufholjagd auf das Parkett. Am Start drehte sich Ferdinand Stuck im Bereich der Warsteiner-Kurve und musste erst die gesamte erste Startgruppe passieren lassen, ehe er das Rennen wieder aufnahm. Das Audi-Trio rollte das Feld von hinten auf und lag zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Gesamtrang.

Das nächste VLN-Rennen, das Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, findet am 24. August statt und bildet das Saisonhighlight in Europas populärster Breitensportserie.

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