25. VLN Gesamtsieg für Marc Basseng

Von Sören Herweg
VLN
Audi holt sich den letzten VLN-Sieg im Jahr 2013

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Phoenix-Racing gewinnt das letzte VLN-Rennen, die Brüder Tim und Dirk Groneck sichern sich in einem hochdramatischen Rennen die Meisterschaft

Audi, Porsche und BMW machten wie schon beim vergangenen VLN-Lauf auch beim Saisonfinale der Langstreckenmeisterschaft die Podiumspositionen unter sich aus. Wieder auf den Plätzen zwei und drei waren das Frikadelli Racing Team und die Mannschaft von Uwe Alzen Automotive. Nur der Sieger war ein anderer, Marc Basseng, Laurens Vanthoor und Chris Mamerow setzten sich beim Rennen über vier Stunden gegen die Konkurrenz durch. Für Marc Basseng war es endlich der 25. Gesamterfolg, über den er sichtlich glücklich war: «Ich bin sehr froh, dass es mir noch im Jahr 2013 gelungen ist meinen 25. Sieg einzufahren. Am Start haben wir bei noch nasser aber abtrocknender Strecke auf die sichere Karte gesetzt und Regenreifen aufgezogen, Laurens und Chris haben dann einen fehlerfreien Job gemacht und den Sieg heimgefahrenPhoenix-Racing schloss die Saison mit insgesamt drei Gesamtsiegen ab, damit war man erfolgreichstes VLN-Team.

Für Frikadelli-Racing geht ein äußerst erfolgreiches Jahr zu Ende, neben einigen Podiumsbesuchen holte man auch den ersten Gesamtsieg. Damit sicherte man sich die VLN Speed Trophäe. «Ich bin wirklich sehr zufrieden mit unserer Saison, wir konnten vor allem in der zweiten Saisonhälfte einen Schritt nach vorne machen. Auch die Unterstützung unserer beiden Profis, Patrick Huisman und Henri Moser, war heute ein Schlüssel zum Erfolg. Natürlich muss ich mich auch noch bei Patrick Pilet bedanken, der uns dieses Jahr ebenfalls tatkräftig unterstützt hat, » so Teamchef und Fahrer Klaus Abbelen, der sich beim Saisonfinale den Porsche 911 GT3 R mit Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Henri Moser teilte.

Nach dem ersten Podiumsbesuch vor zwei Wochen konnte die Mannschaft von Uwe Alzen Automotive auch beim Saisonabschluss noch einmal auf den dritten Rang fahren. «Wir hatten in der Saison sehr viele Probleme und nach all dem Pech hatten wir jetzt endlich einmal Glück. Das stimmt mich auch mit Blickrichtung 2014 positiv, dann fahren wir wieder volle Attacke, » so Uwe Alzen. Neben Alzen griffen auch Philipp Wlazik und Niclas Kentenich ins Volant des BMW Z4 GT3.

Spannend wurde es noch einmal im Kampf um die Meisterschaft, nach rund anderthalb Stunden verunfallte der Renault Clio der Tabellenführer Tim und Dirk Groneck im Hatzenbach. Der weidwunde Clio wurde in der Boxengasse dann mit reichlich Manpower wieder fahrbar gemacht, bei der Rückkehr auf die Strecke war man aber schon auf den siebten Klassenrang zurückgefallen. Den benötigten fünften Rang konnte man dann aber wieder übernehmen und der von Kampfspuren gezeichnete Renault überquerte dann als Vierter in der Klasse Cup 3 die Ziellinie. Für die Groneck-Brüder ist es der erste Titel in der Langstreckenmeisterschaft.

Eine spektakuläre Performance zeigte der Nissan GT-R des GT Academy Team RJN, bei abtrocknender Strecke konnten Alex Buncombe und Lucas Ordonez zwischenzeitlich die Führung übernehmen. Nach einem längeren Boxenaufenthalt drehte man noch ein paar weiter Testrunden. Für den Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing endete das Rennen recht früh, Nick Tandy flog in der Startphase auf einer Ölspur ab und stellte das Fahrzeug wenig später ab. Für die Mannschaft rund um Olaf Manthey gab es trotzdem Grund zu feiern, denn durch den Klassensieg des Trios Georg Weiss, Michael Jacobs und Oliver Kainz holte sich die Wochenspiegel-Besatzung die Vizemeisterschaft.

Bei Rowe-Racing verlief das Rennen enttäuschend. Mit dem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Jan Seyffarth und Nico Bastian befand man sich in Podiumsreichweite, als das Getriebe den Dienst quittierte. Das Schwesterfahrzeug verunfallte mit Michael Zehe am Steuer.

Die Langstreckenmeisterschaft geht jetzt in ihre Winterpause, der traditionelle Saisonauftakt, die Test-&Einstellfahrten, findet am 21. und 22. März 2014 statt.

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