Land Motorsport holt den Sieg im Schlussspurt

Von Sören Herweg
VLN
Der Land-Motorsport Audi R8 LMS münzte seine Pole-Position in den 20. Gesamtsieg um

Der Land-Motorsport Audi R8 LMS münzte seine Pole-Position in den 20. Gesamtsieg um

Christopher Mies und Connor di Phillippi holen im Audi R8 LMS den ersten Sieg für die Mannschaft von Land Motorsport seit dem Jahr 2008.

Spannung bis in die Schlussminuten gab es beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft. In den letzten 30 Minuten des 4 Stunden Rennens konnte Christopher Mies die Führung zurückerobern und bescherte der Mannschaft von Land Motorsport den ersten VLN-Gesamtsieg seit 2008. Der Renntag zur 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy begann denkbar schlecht, dichter Nebel umhüllte die Nürburg, weshalb das Qualifying erst mit 70 Minuten Verspätung aufgenommen wurde. Im verregneten Zeittraining stellte Christopher Mies den Land Audi R8 LMS auf die Pole-Position, daneben qualifizierte sich der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports.

Aufgrund der immer noch widrigen Witterungsbedingungen entschied sich die Rennleitung nach Rücksprache mit den Fahrervertretern dazu, das Rennen erst nach zwei Einführungsrunden freizugeben. Connor di Phillippi, der den Start auf dem Land Audi fuhr, münzte den ersten Startplatz in die Führung um, er musste sich aber gegen einige Attacken von Sebastian Asch erwehren. Auf Aquaplaning rutschte der US Amerikaner dann zu Beginn seiner dritten Runde am Ende der Start-Ziel-Geraden von der Bahn, hier durch konnte Asch dann die Führung übernehmen. Der MANN Filter Team Zakspeed Mercedes-AMG GT3 hielt dann auch über weite Teile des Rennens, welches immer wieder von Nebelschwaden und Regen heimgesucht wurde, den ersten Platz.

In der Schlussstunde kam es dann zum Showdown zwischen Kenneth Heyer, der in der Zwischenzeit das MANN Filter Auto übernommen hatte, und Christopher Mies. Mies holte mit Siebenmeilenstiefeln auf Heyer auf und eroberte die Führung zurück, diese gab er bis zum Fallen der Zielflagge nicht mehr ab und sicherte damit den 20. Gesamtsieg von Land Motorsport. «Connor hat heute einen klasse Job gemacht, er saß fast drei Stunden hinter dem Steuer und hat mir das Auto dann in der guten Ausgangssituation übergeben. Ich freue mich riesig für die Mannschaft von Land Motorsport, vor allem nach der Enttäuschung vom 24h Rennen», so Christopher Mies nach dem Rennen.

Mit Platz zwei waren aber auch Kenneth Heyer und Sebastian Asch sehr zu frieden, konnte sie doch den Aufwärtstrend ihres Mercedes-AMG GT3 auf der Nordschleife fortsetzen. «Ich glaube ich habe in meine Outlap nach unserem letzten Boxenstopp viel Zeit verloren und dadurch konnte Christopher dann zu uns aufschließen. Ein Podium bei der VLN ist natürlich super, Sebastian hat heute einen super Job gemacht und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis», erklärte Kenneth Heyer.

Dritte wurden Wolf Henzler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport. «Für unser Team ist das Podium auf jeden Fall ein sehr gutes Ergebnis. Das war heute schon ein sehr nasses Rennen, deshalb musste man eigentlich in jeder Sekunde aufmerksam sein. Ich war überrascht darüber, wie wenig Unfälle es gab und bin wirklich begeistert», lobte Wolf Henzler die Teilnehmer der 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy.

Der vierte Rang ging an Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler im Porsche 911 GT3 R des Frikadelli Racing Teams, hinter ihnen platzierte sich das BMW Trio Jesse Krohn, Jörg Müller und Victor Bouveng. Mit Platz sechs sicherten sich Alex Toril und Tim Scheerbarth den Sieg in der SP7 und das Duo Christian Menzel und «Alex Autumn» holten als Gesamtsiebte den Wertungsgruppensieg bei den Fahrzeugen der Gruppe H. Die beiden nächsten Plätze gingen an die beiden Audis von CarCollection Motorsport, der Porsche Cayman von Lars Kern und Christoph Breuer rundeten die Top 10 ab.

Ein schwieriges Debüt hatte die Corvette C7 GT3, im Zeittraining verunfallte Daniel Keilwitz mit dem Dampfhammer im Bereich des Adenauer Forsts. Die Mannschaft von Callaway Competition musste somit frühzeitig die Heimreise antreten. Der nächste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft findet am 16. Juli statt, das 56. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen bildet dann den Abschluss der ersten Saisonhälfte.

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