Ypern bestätigt seine Kandidatur für Rallye-WM
Das Gerücht hat sich jetzt bestätigt: Die Organisatoren der Ypern-Rallye in Belgien haben ihre Kandidatur für die Ausrichtung eines Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft in der zweiten Saisonhälfte bestätigt.
Die Anzahl der möglichen neuen Kandidaten für den arg ausgedünnten Kalender der Rallye-WM wächst. Wegen der Corona-Krise mussten bislang mit Portugal, Kenia, Finnland, Neuseeland und Großbritannien fünf Rallyes abgesagt werden. Die WM-Verantwortlichen suchen nun Ersatzläufe, die kurzfristig einspringen können. Nach Estland oder Litauen meldet sich nun auch Belgien und bewirbt sich mit dem Aushängeschild Rallye Ypern um einen WM-Lauf zum Saisonende.
"Es ist natürlich eine große Ehre, wegen der Ausrichtung eines WM-Laufes in diesem Jahr gefragt zu werden", kommentiert Jan Huyghe vom Organisationskomitee. "Es ist eine Anerkennung für die Hunderte von Freiwilligen und Mitgliedern unseres Clubs, die jedes Jahr in unserer Organisation tätig sind. Nur dank ihnen können wir solche Rallyes organisieren. Es ist das Verdienst unseres gesamten Teams. Darüber hinaus wird die Ypern-Rallye seit Jahren europaweit für die Qualität ihrer Organisation, ihre Erfahrung und Sicherheit gelobt. Wir fühlen uns geehrt, dass die FIA uns darum gebeten hat, und von diesem Moment an legte der Club Superstage einen hohen Gang ein, um eine neue Route zu definieren, die Stadt Ypern, den Verband und die anderen Behörden usw. zu kontaktieren."
Dieser nordbelgische Asphalt-Klassiker könnte somit vom 1. bis 4. Oktober organisiert werden, möglicherweise kurz vor der Rallye Deutschland, die derzeit noch auf dem Kalender steht.
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