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Kroatien: Rovanperä mit viertem Sieg im Showdown

Der dritte Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Kroatien endet mit einem höchstspannenden Showdown auf der letzten Entscheidung, in der sich Kalle Rovanperä knapp vor Ott Tänak seinen vierten Sieg sichert.

WRC

Im Artikel erwähnt











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Die Rallye Kroatien mausert sich zu einem Garant für spannende Zielankünfte. Im Vorjahr war Elfyn Evans im Toyota Yaris WRC kurz vor seinem vierten Gesamtsieg. Doch er kam kurz vor dem Ziel auf Gras, verlor dadurch nicht nur ein paar Sekunden, sondern um sechs Zehntelsekunden den Sieg an seinen Teamkollegen Sébastien Ogier. In diesem Jahr gab es im Toyota-Lager ein Remake. Kalle Rovanperä dominierte die erste Asphaltrallye mit Hybridfahrzeugen vom Start weg bis zur vorletzten Prüfung, in die er mit harten Reifen startete, ein Fehler, der ihn den möglichen vierten Triumph (siehe Evans) gekostet hätte. Wegen einsetzenden starken Regens büßte der Schweden-Sieger im Toyota GR Yaris Rally1 nicht nur eine halbe Minute auf seinen Verfolger Ott Tänak (Hyundai i20 N Rally1) ein, sondern er verlor auch um 1,4 Sekunden die Führung an den Esten, der bislang bei den zwei absolvierten Rallyes nur auf fünf Punkte kam.

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Die abschließende Power Stage über 14,09 km spielte für den Sieg das Zünglein an der Waage. Beim ersten Durchgang markierte Tänak dort 4,8 Sekunden hinter seinem Teamkollegen Thierry Neuville die zweitbeste Zeit und war 2,7 Sekunden schneller als Rovanperä. Vorteil Tänak?

Der Toyota-Youngster zeigte sich bis in die Haarspitzen total abgeklärt und markierte auf der teils sehr schmierigen Piste seine achte Bestzeit, mit der er 6ort 7,5 Sekunden schneller als Tänak war und diesen um 4,3 Sekunden wieder auf den Ehrenrang verwies.

Sieger Rovanperä kommentierte den Sieg: "Ich war sicher, dass wir mit diesen Reifen nicht so schnell sein konnten, aber es ist erstaunlich. Wir haben wirklich hart gepusht und ich denke, wir verdienen diesen Erfolg an diesem Wochenende. Sicher war es der härteste Sieg meiner Karriere."

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Tänak erklärte: "Ich bin keine Risiken eingegangen, aber Kalle hat offensichtlich eine guten Speed hingelegt. Wir haben um den Sieg gekämpft, aber nur wegen kluger Entscheidungen und Reifenwahlen."

Sein Teampartner Thierry Neuville erlebte auf der Power Stage fast schon einen Albtraum. Nach einem Reifenschaden vorne rechts setzte er in einer schmierigen Linkskurve seinen Hyundai mit der Schnauze voll in einen Graben und hatte große Mühe, das Auto wieder auf die Piste zurückzukommen. Dennoch konnte er seinen dritten Platz (+ 2:21,0) trotz zweier Reifenschäden noch retten.

Neuville berichtete: "Beim Bremsen reagierte der harte Reifen nicht. Wir rutschten geradeaus in den Graben. Zum Glück kamen wir wieder raus. Es lief nicht gut. Wir hatten an diesem Wochenende einige Probleme, aber das Glück war zuletzt auf unserer Seite."

Mit seinem zweiten Podiumsplatz nach Schweden verteidigte Neuville seinen zweiten Tabellenrang 29 Punkte hinter Rovanperä (76 Zähler). Bei den Herstellern baute der Titelverteidiger Toyota mit dem 71. Triumph seine Führung auf 126 Punkte aus und liegt nun 41 Zähler vor Huyndai und 45 Punkte vor M-Sport Ford.

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46,3 Sekunden hinter Neuville rangierte Craig Breen im besten Ford Puma Rally1 auf dem vierten Platz. Der Vizechampion und Vorjahreszweite Elfyn Evans (Toyota) füllte mit dem fünften Rang (+ 3:07,3) sein Punktekonto von 4 auf 17 Punkte auf. Sein Teampartner Takamoto Katsuta erreichte mit P6 (+ 8:08,5) wieder seinen Stammplatz, den er auch in der WM-Wertung hält.

In der WRC2-Wertung feierte der Franzose Yohan Rossel im Citroën C3 Rally2 1:00,2 Minuten vor dem Polen Kajetan Kajetanowicz und 1:10,9 Minuten vor dem Finnen Emil Lindholm, beide im Skoda Fabia Rally2, seinen ersten Sieg.

Der dreifache deutsche Ex-Meister Armin Kremer war zusammen mit seinem Dakar erfahrenen Beifahrer Timo Gottschalk im Skoda Fabia Rally2 auf P20 (+ 22:50,3) der beste "Senior". Der vierfache Schweizer Meister und WM-Routinier Olivier Burri erreichte im VW Polo GTi den 25. Rang (+ 27:44,5).

Endstand nach 20 Prüfungen

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Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit

1

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Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

2:48:21,5

2

Tänak/Järveoja (EE), Hyundai

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+ 4,3

3

Neuville/Wydaeghe (B), Hyundai

+ 2:21,0

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4

Breen/Nagle (IRL), Ford

+ 3:07,3

5

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Evans/Martin (GB), Toyota

+ 3:46,0

6

Katsuta/Johnston (JP/IRL), Toyota

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+ 8:08,5

7

Rossel/Sarreaud (F), Citroën

+ 10:01,6

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8

Kajetanowicz/Szczepaniak (PL), Skoda

+ 11:01,5

9

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Lindholm/Hämäläinen (FIN), Skoda

+ 11:11,9

10

Gryazin/Aleksandrov (LT), Skoda

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+ 11:48,5

Fahrer-WM Stand nach 3 von 13 Läufen

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

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Punkte

1

Kalle Rovanperä (FIN), Toyota

76

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2

Thierry Neuville (B), Hyundai

47

3

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Craig Breen (GB), Ford

30

4

Sébastien Loeb (F), Ford

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27

5

Ott Tänak (EE), Hyundai

27

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6

Takamoto Katsuta (J), Toyota

26

7

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Gus Greensmith (GB), Ford

20

8

Sébastien Ogier (F), Toyota

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19

9

Elfyn Evans (GB), Toyota

17

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10

Esapekka Lappi (FIN), Toyota

15

Hersteller-WM Stand nach 3 von 13 Läufen

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Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

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Toyota Gazoo Racing WRT

126

2

Hyundai Shell Mobis WRT

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84

3

M-Sport Ford WRT

80

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4

Toyota Gazoo Racing WRT NG

30

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Fahrer

Team

Punkte

1

Elfyn Evans

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

123

2

Takamoto Katsuta

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

111

3

Oliver Solberg

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

92

4

Adrien Fourmaux

Hyundai Shell Mobis WRT

79

5

Sami Pajari

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

78

6

Sébastien Ogier

Toyota Gazoo Racing World Rally Team

67

7

Thierry Neuville

Hyundai Shell Mobis WRT

65

8

Esapekka Lappi

-

21

9

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PH Sport

20

10

Léo Rossel

WRC2

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