Tour der Leiden für Hermann Gaßner jr.

Von Toni Hoffmann
Der etwas lädierte Mitsubishi von Gaßner im Service

Der etwas lädierte Mitsubishi von Gaßner im Service

Nach dem Hoch in Portugal folgte auf Sardinien für Hermann Gaßner jr. ein starkes Tief mit einem unglücklichen Ende.

In der Deutschen Rallye-Meisterschaft läuft es für Hermann Gaßner jr, wenn er startet, wie geschmiert. Drei Starts bei vier Läufen – zwei Siege und ein zweiter Platz sowie in der Tabelle auf dem Ehrenrang – das ist die Bilanz des Gaßner-«Youngsters» auf nationaler Ebene. In der WM hatte er bei seinem zweiten ausländischen WM-Start in Portugal einen guten Saisonauftakt – 12. Gesamtrang, damit in der Gaßner-Familie das beste WM-Resultat und mit seinem seriennahen Mitsubishi Lancer Vierter in der Gruppe N. Da leckt man schon einmal Blut auf mehr.

Und es war eine gute Motivation für den zweiten WM-Saisonstart auf Sardinien, wo der erst 20 Jahre alte Bayer im indischen TSI-Team auch erstmals punkteberechtigt für die Produktionswagen-WM (PWRC) war. Bis zur fünften Prüfung waren der Junior und seine Beifahrerin Kathi Wüstenhagen im vom Vater Hermann Senior vorbereiteten Mitsubishi Lancer noch im relativ gut im Plan - 25. Gesamtplatz und siebter PRWC-Rang, trotz einer abgerissenen Spurstange. Diese sollte ihm aber in der fünften WP zum Verhängnis werden. Ein Abflug mit einem Baumkontakt sorgte für ein vorzeitiges Ende auf der ersten Etappe.

Das Auto wurde über Nacht wieder repariert, und Gaßner konnte nach dem SupeRally-Reglement wieder starten. Aber auch die zweite Etappe sollte er nicht im Ziel beenden. An seinem Mitsubishi löste sich der Unterbodenschutz. In der drittletzten Prüfung blieb er deswegen nach der Wasserdurchfahrt stehen. Somit ging er zum zweiten Mal als Re-Starter in eine Etappe. Doch auch am Sonntag hatte er mit dem Defektteufel einen dritten «Mann» an Bord. Er beendete zwar die letzte Prüfung, doch auf dem Weg zum Ziel blieb er wegen eines Benzinproblems liegen. So hatte er die nicht gerade schmeichelhafte «Ehre», alle drei Etappen nicht im Ziel beendet zu haben. Wie es mit seinem WM-Programm weitergeht, ist noch nicht endgültig geklärt.

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