Italien: Weltmeister Sébastien Ogier meldet sich

Von Toni Hoffmann
WRC
Sébastien Ogier

Sébastien Ogier

Titelverteidiger Sébastien Ogier hat bei der sechsten Runde der Rallye-Weltmeisterschaft in Italien wieder zurückgemeldet.

Sieben Prüfungen blieb der Weltmeisterschaft auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien bei der sechsten Station der Rallye-Königsklasse ohne ein Motivationserlebnis. Die Bestzeiten musste der Tabellenführer den Konkurrenten überlassen. Auf der zweiten Schleife, ohne Handikap des Straßenkehrers, fand er allmählich im VW Polo R WRC wieder allmählich zur Stärke zurück. Auf der achten Entscheidung, der vorletzten Prüfung der ersten Etappe, platzte der Knoten. Der Vorjahressieger notierte auf der zweiten Passage der 20,29 km langen «Coiluna - Crastazza» seine erste Bestmarke. Damit zog er an seinem VW-Partner Andreas Mikkelsen um 2,0 Sekunden auf den dritten Platz vorbei.

An der Spitze aber festigte der Teamkollege Jari-Matti Latvala seine Spitzenposition. Nach der vorletzten Entscheidung der ersten Etappe lag er 18,2 Sekunden vor Mads Østberg im Citroën DS3 WRC. Nur 2,3 Sekunden hinter Østberg ist Ogier in Schlagdistanz.  

«Ich habe zu Beginn wirklich hart gepusht, aber hatte für diese Prüfung nicht das beste Gefühl. So ist es nun einmal, aber das ist auch kein Problem», sagte Latvala.  

«Meine Zeit war nicht so schlecht. Die Volkswagen waren eben sehr schnell hier. Ich habe zwar attackiert, aber sie waren immer noch schneller», gestand Østberg.  

«Diese Prüfung war zwar in meinen Augen nicht die beste, aber ich kann nur sagen, dass ich am Limit war. Manchmal muss auch etwas Risiko übernehmen», erklärte Ogier. Mikkelsen hatte erwartet, dass er von Ogier eingeholt wird. «Das war kein Problem.»  

Martin Prokop, der im privaten Ford Fiesta RS WRC auf der ersten Freitag-Schleife noch von seiner späteren Startposition profitierte, wurde im Gesamtklassement weiter durchgereicht und musste nun auch seinen Markenkollegen Elfyn Evans auf Rang sechs vorbeilassen.  

Stand nach der 8. von 17 Prüfungen:

1. Latvala/Antilla (FIN) VW Polo R WRC: 1:31:25,7 h.
2. Østberg/Andersson (N/S) Citroën DS3 WRC: + 18,2 sec.
3. Ogier/Ingrassia (F) VW Polo R WRC: + 20,5
4. Mikkelsen/Markkula (N/FIN) VW Polo R WRC: + 22,5
5. Kubica/Szczepaniak (PL) Ford Fiesta RS WRC: + 42,2
6. Evans/Barritt (GB) Ford Fiesta RS WRC: + 56,0
7. Prokop/Tomanek (CZ) Ford Fiesta RS WRC: + 57,0
8. Solberg/Minor (N/A) Ford Fiesta RS WRC: + 1:07,7 min.
9. Al Qassimi/Patterson (UAE/IRL) Citroën DS3 WRC: + 4:20,9
10. Paddon/Kennrad (NZ/NZ) Hyundai i20 WRC: + 4:45,5

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