Bester Deutscher auf dem Red Bull Ring

Kolumne von Toni Riedel
Toni Riedel

Toni Riedel

Der vierte Lauf um den Yamaha R6-Dunlop-Cup auf dem Red Bull Ring war eine absolute Hitzeschlacht.

Am Freitag in den freien Trainings habe ich meine Bestzeit vom letzten Jahr um eine gute Sekunde unterboten. Ich bin Rundenzeiten gefahren, die so schnell waren, wie letztes Jahr die Führenden im Rennen gefahren sind. Ich war zufrieden, denn ich lag auf dem dritten Platz.

Am Samstag stiegen die Temperaturen auf 33 Grad Lufttemperatur bzw. 56 Grad Asphalttemperatur an. Ich konnte mich zwar gegenüber dem freien Training steigern, aber es reichte trotzdem nur für den provisorischen achten Startplatz. Am Nachmittag im zweiten Zeittraining gelang mir keine perfekte Runde. Obwohl ich mit 1:37,170 meine Zeit vom Vormittag noch einmal verbesserte und auf den siebten Startplatz nach vorne rückte, hatte ich mein Ziel, die erste Startreihe, nicht geschafft.

Im Rennen gelang mir ein super Start und ich konnte mich auf dem sechsten Platz einreihen. Das Führungsquartett setzte sich ab, aber ich hatte Anschluss zum fünften Platz. Vier Runden vor Schluss verbremste ich mich, fuhr durch den Dreck und fiel bis auf die achte Position zurück. Als in der letzten Runde Manou Antweiler aus der Spitzengruppe stürzte, «erbte» ich den siebten Rang.

Auf den letzten Metern setzte ich zum Überholen an, als mich Andreas Klambauer in Richtung Boxenmauer drängte. Ich musste das Gas zumachen und konnte einen Sturz gerade noch verhindern. Durch diese unfaire Aktion kam es zur Klärung des Vorfalls bei der Rennleitung. Mein Konkurrent und ich sichteten mit der Rennleitung das Video. Er sah seine unfaire Aktion ein. Ich wurde auf dem sechsten Platz gewertet, Klambauer um fünf Positionen nach hinten versetzt. Solche Aktionen sind nicht nur unfair, sondern auch extrem gefährlich und völlig sinnlos.

Mit meinem sechsten Platz war ich der beste deutsche Fahrer im Yamaha R6-Dunlop-Cup an diesem Wochenende. Es war ein schönes, heisses Wochenende, und dank meiner Mechaniker Matthias Brückner und meinem Vater Ingo war meine Yamaha immer super vorbereitet. In zwei Wochen fahren wir in die Niederlande nach Assen. Danach stehen mit dem Schleizer Dreieck und dem Sachsenring «meine» Heimstrecken auf dem Programm.

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