Dirk Geiger: Sturz in Estoril, bereit für Portimao

Von Mario Furli
Moto3 Junioren-WM
Dirk Geiger in Estoril

Dirk Geiger in Estoril

Der erste Renneinsatz in der Moto3-Junioren-WM mit dem neuen Cuna de Campeones PrüstelGP Team endete für Dirk Geiger (KTM) mit einem Sturz. Nach Estoril bekommt der 18-Jährige in Portimao aber gleich die nächste Chance.

Das Eröffnungsrennen der Moto3-Junioren-WM in Estoril war kein Glückstag für Dirk Geiger, dem einzigen Deutschen in der Startaufstellung, da er wegen eines Sturzes aufgeben musste. Von Startplatz 27 aus konnte Dirk in der ersten Runde zwar noch gut aufholen, in der zweiten Runde wurde er aber in einen Crash mit einem anderen Fahrer verwickelt.

«Das erste Rennwochenende mit dem neuen Cuna de Campeones PrüstelGP Team ist zu Ende gegangen. Zuerst möchte ich beiden Teams für die Mühe und die gute Atmosphäre in der Box danken. Es macht mir wirklich Spaß mit ihnen zusammenzuarbeiten», versicherte der 18-Jährige aus Mannheim. «Die Freien Trainings waren bereits gut, mit ständiger Verbesserung in jeder Runde. Dann am Montag, während der ersten Qualifikation, versuchten wir die härteren Reifen, aber es hat nicht funktioniert und ich verlor ein wenig Vertrauen mit dem Bike. In den letzten Minuten des Qualifyings wechselten wir auf den weicheren Reifen, aber aufgrund einiger anderer Probleme musste ich sofort wieder in die Box zurückkehren. Zum Glück haben die Mechaniker das Problem sofort gelöst, aber es war nur noch eine Runde übrig und ich war in einer Gruppe mit langsameren Fahrern.»

Geiger weiter: «Das motivierte mich umso mehr für das zweite Qualifying. Das Gefühl war gut, aber es kamen immer noch keine besseren Rundenzeiten. Wir versuchten es mit neuen Reifen und ich versuchte einer Gruppe zu folgen. Der positive Aspekt war, dass ich allein niedrige 46er-Zeiten fuhr. Aber dennoch war ich mit dem Startplatz nicht sehr zufrieden. Das Warm-up war stattdessen wirklich gut, denn ich war schneller als im Qualifying und das gab mir viel Selbstvertrauen für das Rennen.»

Der Beginn verlief dann auch vielversprechend: «Ich hatte einen großartigen Start ins Rennen, wobei ich in der ersten Runde viele Positionen zurückerobern konnte. Aber dann in der zweiten Runde stürzte ich in der dritten Kurve. Ich weiß noch nicht, was passiert ist, denn ich habe das Gleiche gemacht wie in der vorherigen Runde, ich habe nur etwas mehr gebremst und das Vorderrad verloren. Leider kann das im Rennen passieren, aber ich bin voll motiviert, in Portimao stärker zurückzukommen!»

«Das Wochenende war von Donnerstag an sehr anstrengend, da eigentlich alles neu war», ergänzte Crew-Chief Steffen Rüdiger. «Dirk ist sehr viele Kilometer gefahren und hat sich stetig besser ans Bike gewöhnt und sich in den Zeiten verbessert. Aufgrund des Sturzes im FP hat ihm der ganze Körper weh getan. Im ersten QP konnte er dann wegen eines kleinen technischen Problems die Performance nicht ganz umsetzen. Nachmittags im QP2 waren aufgrund der hohen Temperaturen für Dirk zwar schnellere Zeiten möglich. Die reichten aber nicht ganz um weiter vorn im Grid zu landen. Im Warm-up fuhr er dann seine persönlich beste Zeit des Wochenendes mit einer 1:46,171 min. Daraufhin waren wir zuversichtlich fürs Rennen, was allerdings in Lap2 aufgrund eines Vorderrad-Rutschers schnell beendet war.»

Nun sind Geiger und Cuna de Campeones PrüstelGP bereit, ein weiteres Rennwochenende in Portugal zu bestreiten: Das Rennen in Portimao findet am Montag, den 13. Juli um 14 Uhr (deutscher Zeit) statt und kann auf dem offiziellen FIM CEV-Youtube-Kanal gesehen werden.

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