Erste Tests am Mittwoch

Von Oliver Müller
ALMS
Schnellster GT2 - Bruni im Ferrari

Schnellster GT2 - Bruni im Ferrari

Peugeot setzte die schnellste Zeit im ersten freien Test zum «Petit Le Mans». Ferrari schnellster GT2 Wagen

Ähnlich wie beim grossen Klassiker an der Sarthe, starten auch beim «Petit Le Mans» die ersten offiziellen Testrunden bereits mittwochs vor dem Rennen. Ein abwechslungsreicher Nachmittag auf der Strecke in der Nähe von Atlanta im Bundesstaat Georgia verspricht schon jetzt einen spannenden Rennverlauf am Samstag. Als schnellster Wagen auf der Piste präsentierte sich erwartungsgemäss der Peugeot 908 HDI FAP. Franck Montagny fuhr eine Zeit von 1:07.766 min. Dem schnellen Franzosen folgte Andre Lotterer im Audi R15+ knapp eine Sekunde dahinter.
Im Gegensatz zu Peugeot testete Audi bereits am vergangenen Samstag auf der Strecke, um das neue, in Silverstone erstmals eingesetzte, Downforce-Paket für Road Atlanta abzustimmen.

Sascha Maassen zeigte in der LMP2 Klasse, dass er den Porsche RS Spyder noch aus dem Effeff kennt. Vor David Brabham im HPD konnte er die schnellste LMP2 Runde drehen. Gegen die stärkeren LMP1 ist die kleine Klasse jedoch diesmal chancenlos.

Die LMPC Riege, die ein Markenpokal für Oreca FLM Fahrzeuge darstellt, wurde von Sportwagen Enthusiast Gunnar Jeannette angeführt. 1:16.178 min standen für ihn zu Buche.
Marco Werner, der das «Petit Le Mans» erstmal nicht in einem Audi unter die Räder nimmt, gewöhnte sich schnell in neuem Gerät ein. Knapp eine halbe Sekunde hinter Jeannette kam er auf Position drei.

In der GT2 Klasse setzte Ferrari Werksfahrer Gianmaria Bruni die schnellste Zeit des Tages. Mit einer Rundenzeit von 1:20.719 min unterbot er bereits die Pole-Position Zeit der Klasse aus dem vergangenen Jahr. Bruni fuhr seine Zeit bereits früh in der Session und übergab den italienischen Boliden dann an seinen Teamkollegen Toni Vilander. Teamkollege Giancarlo Fisichella sowie Dirk Werner (Rahal Letterman BMW) folgten auf den Plätzen.

Der ehemalige Dyson Fahrer Andy Lally führte im «Racers Group» Porsche die GTC Klasse an. In der ausschliesslich mit Cup Porsche besetzten Klasse war er knapp 5 Sekunden langsamer als der schnellste GT2.
Romain Dumas erreichte beim ersten Auftritt des Porsche 911 GT3R Hybrid auf der anderen Seite des Atlantiks eine Zeit von 1:24.067. Damit platzierte er sich am Endes des GT2 Feldes, jedoch vor allen GTC Fahrzeugen.

Warten mussten die Fans noch auf das Debüt des in Le Mans vorgestellten Panoz Abruzzi. Der nostalgisch designte Wagen wird in einer Lackierung antreten, die dem Panoz Esperante aus dem Jahr 1996 nachempfunden ist.

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