Ab 2020: Blancpain GT Series wird GT World Challenge

Von Oliver Müller
Blancpain GT Series
Die 24 Stunden von Spa-Francorchamps sind das jährliche Highlight aller SRO-Rennen

Die 24 Stunden von Spa-Francorchamps sind das jährliche Highlight aller SRO-Rennen

Die SRO benennt ihr Hauptprodukt in der kommenden Saison um. Die neue GT2-Klasse tritt 2020 sogar auf drei Kontinenten an. Das sind die wichtigsten News von der Pressekonferenz von SRO-Boss Stéphane Ratel.

Alljährlich lädt GT-Zampano Stéphane Ratel zu seiner großen Pressekonferenz im Vorfeld der 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Dabei stellt der eloquente Franzose in Form eines Monologes seine Vision vom internationalen GT-Sport vor. Er gibt zudem auch immer wieder einige bahnbrechende Neuigkeiten zu Protokoll. So wird Ratel sein Zugpferd 'Blancpain GT Series' ab 2020 umbenennen. Das Championat hört dann auf den Namen 'GT World Challenge'.

Unter dieser Bezeichnung hat Ratel bereits dieses Jahr seine Sprint-Serien in Europa, Amerika und Asien laufen lassen. Die beliebten Langstrecken-Rennen in Europa blieben 2019 jedoch weiterhin als 'Blancpain GT Series' vereint. 2020 folgen nun aber die Integration unter das Dach der GT World Challenge. Zusammen genommen werden unter diesem Banner insgesamt 23 Rennen ausgetragen, wobei es auch Unter-Meisterschaften für Europa (Sprint und Endurance), Amerika und Asien geben wird.

Parallel zur GT World Challenge wird 2020 auch wieder die 'Intercontinental GT Challenge' ausgetragen. Diese besteht erneut aus fünf Langstrecken-Rennen auf fünf unterschiedlichen Kontinenten. Die Events in Bathurst, Spa-Francorchamps, Suzuka und Kyalami bleiben auch im kommenden Jahr bestehen. Das 8-Stunden-Rennen in Laguna Seca wird jedoch nicht mehr fortgeführt und nach Indianapolis migriert.

2020 soll dann auch der breite Rollout der GT2-Klasse durchgeführt werden. Schon im September 2019 wird es ein Rennen in Barcelona geben, welches (ähnlich wie das aktuell stattfindende Porsche Motorsport GT2 Supersportscar Weekend) als Vorbereitung dient. 2020 fahren die GT2-Renner dann im sogenannten 'GT Sports Club, welcher gleichzeitig in Europa, Amerika und Asien veranstaltet wird. Ratel verspricht für Barcelona die Projektvorstellung eines weiteren Herstellers neben Porsche bzw. Audi und deutet drei weitere GT2-Marken für 2020 an.

Außerdem soll es ab 2020 auch noch den 'GT1 Sports Club' geben. Unter diesem Banner möchte Ratel zwei Rennen (in Le Castellet und Kyalami) ausrichten, an welchen Gentleman-Piloten ihre hoch exklusiven Track-Day-Boliden ausführen können. 2021 soll dieses Championat auf vier Events aufgestockt werden. Doch damit nicht genug der neuen Konzepte: Ratel plant für die Zeit ab 2020 auch die 'GTX Experimental World Tour'. Hierbei werden Fahrzeuge mit diversen alternativen Energien eine Art Städterallye begehen.

Bereits seit einiger Zeit ist klar, dass der 2018 ins Leben gerufene 'FIA GT Nations Cup' ab 2019 zu den 'FIA Motorsports Games' vergrößert wird. Neben GT-Rennern gibt es dabei im kommenden November in Rom (Vallelunga) auch Tourenwagen (TCR), Formel 4, Kart Slalom, E-Sport und Drift zu bestaunen. Ab 2021 möchte Ratel kontinuierlich weitere Disziplinen wie Rallye, Autocross, Formel 3, historischer Motorsport, Bergrennen usw. hinzufügen. Pro Kategorie kann jedes Land einen Fahrer nominieren. Ähnlich wie bei den olympischen Spielen wird zudem ein Medaillenspiegel angewandt.

Beim im November anstehenden 'FIA GT World Cup' in den Straßen von Macau, den Ratels SRO ebenfalls promotet, werden zukünftig auch wieder Silber-Piloten zugelassen. Zuletzt war die Teilnahme an diesem spektakulären GT3-Event lediglich für Profi-Piloten erlaubt. Dies hatte jedoch negative Auswirkungen auf Größe das Startfeldes. Dem soll nun wieder entgegengewirkt werden.

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